Die Kunst der Bestimmung

von Christine Wunnicke

Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 282 Seiten

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Die Kunst der Bestimmung

Der schwedische Professor Simon Chrysander ist berühmt für seine Fähigkeit, Dinge zu ordnen und zu bestimmen. Davon hat auch die britische Royal Society Wind bekommen. Im Jahr 1678 bestellt sie den Skandinavier nach London, um ihre naturkundliche Sammlung zu sortieren. Chrysander folgt dem Ruf. Doch je mehr Struktur er in das obskure Durcheinander aus konservierten Kuriositäten bringt, desto mehr stürzt sein eigenes Dasein ins Chaos. Dafür sorgt eine Begegnung mit dem jungen Lord Fearnall, der haltlos durch die Paläste und Lasterhöhlen des barocken Londons treibt und dessen irrlichternde Persönlichkeit sich allen Ordnungsrastern entzieht. Als Chrysander erkennt, dass Fearnalls Unberechenbarkeit seine Existenz gefährdet, ist es zu spät. Längst hat sich der junge Lord in den Kopf gesetzt, von dem kauzigen Professor „bestimmt“ zu werden. Ein Kräftemessen zwischen Abwehr und Zuneigung, Ratio und Ungewissheit, Leben und Tod beginnt.

Fast zwanzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung erfährt der dritte Roman von Christine Wunnicke mit dieser Neuausgabe seine Renaissance. „Die Kunst der Bestimmung“ ist nicht nur ein erzählerisches Meisterstück, randvoll mit skurrilen Charakteren, historischen Anekdoten und brillierendem Sprachwitz – der Roman ist auch mehr denn je auf der Höhe der Zeit. Von der Leichtigkeit, mit der er Gender-Normen hintertreibt, Queerness im Subtext miterzählt und Beziehungskonventionen auf den Kopf stellt, können heutige Diversity-Experten viel lernen.

HINTERGRUND

In seiner Laudatio bei der Verleihung des Wilhelm Raabe-Literaturpreises 2020 an Christine Wunnicke sagte Rechtswissenschaftler Michael Stolleis über die schriftstellerische Arbeit der Preisträgerin „Eins ihrer Bücher war bezaubernder als das andere“, um anschließend zu bekennen, dass eines seiner Lieblingsbücher „Die Kunst der Bestimmung“ sei, das er folgendermaßen zusammenfasste: „Der Roman eines Forschergenies des 18. Jahrhunderts, Professor Chrysander aus Uppsala, und eines exzentrischen rotlanghaarigen Lords aus der verdorbenen Clique Charles II. um 1678. (…) Es geht um die Bestimmung der Arten, um das Verständnis der Evolution in einem umfassenden evolutionären Systema Naturae. Cook und die Forsters, Haller, Blumenbach, Alexander von Humboldt und Darwin schauen um die Ecke, aber vor allem natürlich das Bestimmungsgenie Carl von Linné mit seiner Flora Lapponica. Dazu gehört auch, wie öfter bei Wunnicke, die Liebe zwischen Männern. Und das Ganze endet auf dem Seziertisch des Anatomischen Theaters in Uppsala …“

Eine treffende Synopsis für diesen Roman, der seine Leser erst in den grellen Lärm des lasterhaften Londons Ende des 17. Jahrhunderts eintauchen lässt, um sie schließlich in die endlosen Weiten Lapplands zu entführen. „Die Kunst der Bestimmung“ ist augenzwinkernde Verneigung vor der Welt der Wissenschaft, schwelgerische Allegorie auf das Mysterium der Liebe, große Literatur und gute Unterhaltung in einem. Das Buch erschien erstmals 2003, war zuletzt vergriffen und erfährt nun als Neuausgabe bei Albino seine Renaissance.

BIOGRAFIE

CHRISTINE WUNNICKE, geboren 1966, lebt in München und schreibt über ungewöhnliche Menschen. Ihre Romane „Der Fuchs und Dr. Shimamura“ (2015), „Katie“ (2017) und „Die Dame mit der bemalten Hand“ (2020) wurden für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2020 erhielt sie den Literaturpreis der Landeshauptstadt München und den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Bei Albino erschien neben „Die Kunst der Bestimmung“ Wunnickes Erzählung „Missouri“. In der Männerschwarm-Anthologie „Schwule Nachbarn“ veröffentlichte sie die Kurzgeschichte „Orchideen“.

WRITER'S STATEMENT
CHRISTINE WUNNICKE ÜBER IHREN ROMAN

Ich habe vier Romane mit wissenschaftsgeschichtlichem Hintergrund geschrieben, die sich mal mehr, mal weniger konkret auf historische Tatsachen beziehen, davon war „Die Kunst der Bestimmung“ der erste. Er hieß ursprünglich „Das lappländische Moos“, aber das gefiel dem Kindler-Verlag damals nicht.

Ich erinnere mich noch lebhaft, wie ich bei der Arbeit an dem Buch endlos versucht habe, nach einem veterinärmedizinischen Lehrbuch lege artis Kaninchen zu sezieren. Im Buch wurde daraus dann eine Ratte.

Lord Fearnall – für mich immer nur „Lucy“ – ist von den vielen Figuren, die ich mir über die Jahre ausgedacht habe, eine meiner liebsten. Ich sehe ihn immer wie auf lauter Zeichnungen vor mir, vielleicht von Hogarth, in allen seinen verschiedenen Rollen, als nordischen Jägersmann, als gefallenes Mädchen, als Meisterfechter, oder mit einem Henkelkörbchen am Arm und „einem langen roten Zopf wie der sehnige Fangschwanz einer roten Meerkatze“.

Das Buch ist, wie alle meine Bücher, autobiographisch; warum, behalte ich, wie immer, für mich.

LESEPROBE

(…)

Simon Chrysander besuchte Bordelle seit bald zwei Jahrzehnten. Er hatte die Mädchen von Svartbäcken bezahlt, junge Dinger mit eckigen Hüften, auch Weiber jenseits der Blüte, deren dienstfertige Haut schon abgenutzt war, und auch zuweilen eine verirrte Schöne, deren Bild ihm im Kopf blieb für eine oder anderthalb Stunden. Er hatte Mädchen von der Straße bezahlt und die Ware im Hausgang genommen, auch die Töchter der Lappen kannte er, die sich nicht hinlegen mochten, weil sie sagten, so täte man es nur mit dem Liebsten. Seit zwanzig Jahren kannte Simon Chrysander die schlichte Formel der Hurerei, und nie war es ihm eingefallen, ein Mädchen zu sich zu nehmen, und sei es auch nur für einen einzigen Tag.

„Wollt Ihr, guter Herr?“, fragte Lucy.
Chrysander wandte sich ab. Er ging zum Fenster. Er studierte den stockfleckigen Stich aus dem Aretin. Er konnte die Worte nicht sagen, nein, mein Kind, du bist nicht bei Sinnen. Chrysander schwieg und starrte auf das Bett, das zu kurz schien für Lucys langen Körper.
„Geht fort“, sagte Lucy. Sie hatte sich angeschlichen. „Geht fort, lieber Herr. Es ist nicht gut. Wenn Ihr bleibt …“
Chrysander drehte sich um. Lucy war tief errötet.
„Wenn Ihr bleibt, entflammt Ihr ganz mein Herz, so sagt man doch in den Romanen?“
Chrysander wich zurück. Er floh zu dem Stuhl und hielt sich an dessen Lehne.
„Sagt man so?“, fragte Lucy. „Sagen dies die Ritter zu ihren Damen?“
„Schweig still“, sagte Chrysander mühsam. „Ich habe für dich bezahlt.“
„Ihr wollt nicht fort?“
„Nein“, sagte Chrysander.
„Geht“, sagte Lucy.
„Nein“, wiederholte Chrysander.
„So bleibt denn.“ Lucy seufzte. „Und ich will unschuldig sein an allem.“
Chrysander setzte sich. Man würde das Geschäft nun abwickeln.
Alles wäre dann an seinem Platz. Nichts wäre geschehen, mit Lucy, mit Chrysander, wenn sie miteinander handelten, wie es der Sitte entsprach.
„Komm“, bat Chrysander, „komm her.“
Lucy kam folgsam näher. Auf halbem Weg blieb sie stehen und kratzte ihre linke Wade mit der Spitze des rechten Pantoffels.
„Ihr habt nicht viel Zeit? Ihr wollt Euch schnell erfreuen, und dann fort, und wieder ordnen, nicht wahr?“
Chrysander nickte dankbar.
„Ich bin Jungfrau“, sagte Lucy. „Hat Euch Mutter Bushell unterrichtet?“
Chrysander schüttelte den Kopf.
„Sie ist tölpisch. Alles überlässt sie den Mädchen. Aber sorgt Euch nicht. Ich bin geschickt. Ich will knien und von der Pumpe trinken.“
„Nein!“, rief Chrysander.
„Doch wohl! Hab ich’s nicht schön gesagt?“
Lucy schürzte ihre Röcke und ging vor Chrysander in die Knie. Sie strich über seine Schenkel. Sie öffneten sich fügsam. Chrysander legte eine Hand in Lucys Nacken, fand den Weg unter die Haare, fand ihren Hals. Lucy schauderte, denn Chrysanders Hand war kalt. Sie nahm die zweite und wärmte sie zwischen den ihren. Dann rückte sie näher, schlug seinen Rock zurück und öffnete langsam die unteren Knöpfe der Weste. Sie fand seinen Hosenlatz. Sie öffnete auch diesen.
„Das ist ungezogen“, sagte Lucy, „Ihr werdet es mögen.“

Das Ding befreite sich selbst. Es lauerte schon länger. Lucy lächelte, als sei es hübsch anzusehen. Sie schloss drei Finger darum, behutsam und linkisch. Chrysander atmete auf. Dieses Bild war bekannt. Die dienstwillige Hand der Hure, das blödsinnig entzückte Ding. Die Hure beugte sich vor, einige rote Strähnen fielen ihr übers Gesicht.
„Möchte der Herr mein Haar bitte halten, bis die Pumpe Wasser gibt?“
Mit beiden Händen fasste Chrysander die Strähnen zusammen. Die Hure befeuchtete gewissenhaft ihre geschminkten Lippen. Sie holte tief Luft, als wolle sie tauchen, und sie lächelte dabei noch immer. „Lucy“, sagte Chrysander. Er kannte seine Stimme nicht. Lucy neigte den Kopf. Dann zerbarst die Bretterwand, die den Raum vom nächsten trennte. Chrysander fuhr zurück. Fast wäre er vom Stuhl gefallen. Lucy setzte sich auf die Fersen und drehte sich langsam um. Krach und Geschrei. Die jungen Stutzer aus dem Salon, zwei brachen durch den Verschlag, der dritte riss die Tür auf, sie johlten und lachten, ein Wirbel aus Haaren und Spitze. Auf der Treppe zeterte die Wirtin. Unten kreischten die Mädchen. Der Saphirblaue hatte Chrysander entwaffnet, bevor er sich überhaupt an seinen Dolch erinnerte. Er stieß Chrysander aufs Bett. Der in Maron gab ihm eine Kopfnuss. Der Saphirblaue schrie, „bei allen Teufeln, Herr Jesuit, sie wähnten sich wohl im heiligen Rom!“ Chrysander fand keine Worte. Er wollte aufstehen, der Maronbraune stieß ihn zurück. Lucy saß noch immer auf dem Boden, die Röcke hochgerutscht, das Haar im Gesicht, die Miene schläfrig und leer. „Aufwachen, Mylady“, rief der Mann in Lavendel. Lucy hob langsam den Kopf. Der Lavendelfarbene griff ihre Hand und zog sie auf die Füße. Er trug Kleider über dem Arm, eine lange Perücke, schweren goldenen Stoff. Chrysander sprang auf. Der Saphirblaue zog den Degen und hielt die Spitze unter sein Kinn. So stand Chrysander, schwankend, den Bettkasten in den Kniekehlen, halb aufrecht, halb sitzend, und sah zu, was mit Lucy geschah.

Zaghaft, mit unbestimmter Miene, zupfte sie an Stoff und Haar auf dem Arm des Lavendelfarbenen. Sie bekam einen Ärmel zu fassen, zog daran, es war ein Hemd, Lucy sah es an, es gefiel ihr nicht, sie ließ es fallen. Der Lavendelfarbene grinste und hielt artig die Garderobe, als sei er ihr Kammerdiener. Lucy befreite den Goldstoff aus dem Wust. Ein Gehrock, schwer brokatiert, eng an eng bedeckt mit Steinen und Perlen. Lucy zog ihn ungeschickt über. Er passte. Sie strich zweifelnd über die Hügel und Täler der glänzenden Stickerei. Allmählich erwachte sie. Ihr Gesicht veränderte sich. Die Augen wurden schmäler, der Mund breiter, sie versuchte zu lachen, es misslang. „Prost“, murmelte Lucy.
Der Maronbraune trug eine Weinflasche. Lucy fingerte eine Weile am Korken, dann schlug sie den Hals an der Stuhllehne ab und trank. Der Wein lief ihr übers Kinn.
„Auf Leviticus 20“, schrie der Lavendelfarbene, „wer beim Tiere schläft und beim Knaben, dem faule der Sack ab, spricht der Herr, par bonheur!“
Lucy fasste ihr Haar zusammen und drehte einen Knoten, dann nahm sie die Perücke, beugte sich vornüber, ein Griff in die Stirn, ein Griff in den Nacken, sie richtete sich auf und warf die Locken zurück. Sie fielen in Form. Braunes Haar à la mode, kostbar geölt und gekräuselt. Lucy straffte die Schultern. Ein schmaler Junge in fürstlichem Brokat, groß, sehr blass, voller Sommersprossen. „Ihr Wohl, Mylord“, rief der Herr in Maron.
„Was nun?“, fragte der Lavendelfarbene. „Wein!“, plärrte der Saphirblaue, der nicht an die Flasche kam, da er Chrysander vor dem Degen hatte. Man gab ihm den Wein. Er trank. Dann schrie er „vive la sodomie“, und kippte Chrysander einen guten Schluck ins Gesicht.

Lucys fadenscheinige gelbe Pantoffeln. Das Kleidchen, ein wenig zu klein, schlichtes Leinentuch unter dem Goldstoff. Chrysander blinzelte. Er saß wieder auf dem Bett. Bin ich schwer zu bestimmen.? Oh nein, es ist einfach. Der Wein brannte in Chrysanders Augen.
„Lasst sein“, sagte Lucy, „lasst ihn sein, lasst ihn gehen.“
Die Herren lachten. Lucy hielt ein Paar Hosen und Strümpfe in den Händen, drehte und knautschte sie ratlos. Er sah aus, als wolle er weinen. Er machte einen Schritt zum Bett und hielt inne.
„Ich sagte, Sie sollten fort. Ich will unschuldig sein an allem. Ich bin …“ Lucy verstummte. Dann zerrte er heftig an seinen Strümpfen und flüsterte „Hilfe“.
Der Lavendelfarbene ging in die Knie und kleidete ihn an. Knopf um Knopf, Schnalle um Schnalle, Strumpfbänder und Hosenbänder, Schleifen in Ocker und Karmin und doppelte Spangen unter den Knien. Hemd und Weste wollte Lucy nicht haben. Er raffte über den Hosen das Kleid. Der in Maron legte ihm den Degen um. Lucy stopfte weißen Stoff unter das Gehänge. Der Lavendelfarbene half ihm in die Schuhe. Schwarzes Maroquin, Rheinkiesel am Spann, hohe Absätze, korallenrot.

Chrysander auf dem Bett. Lucy neben der Tür. Ihre Blicke trafen sich. Lucys Rock fing das Licht. Sein Hals war nackt und getupft, das Lippenrot verschmiert bis zum Kinn. Die Rosette an seiner Degenscheide schimmerte von Perlen. Über der Wange eine feine Strähne rotes Haar. Unter dem Goldbrokat ein Zipfel vom Hurenkleid. Ein junger Falter, dem noch das Weißzeug des Kokons anhängt, eine stockende, mühsame Verwandlung. Lucy senkte den Kopf. „Un badinage“, murmelte er, „bloß badinage, ein dummer Streich, guter Herr …“
Chrysander sprang auf und ging mit den Fäusten auf die lachenden Herren los, als gelte es, eine zerborstene Welt wieder in Form zu schlagen. Es bekam ihm nicht. Die Herren zerrten ihn aus dem Zimmer und warfen ihn die Treppe hinab, er fiel über die Wirtin und die Huren. Eine kreischte, ein Zahn war ihr abgebrochen, ein paar Münzen brachten sie zum Schweigen. Die Herren schleppten Chrysander in den Hühnerstall. Sie prügelten und traten ihn, dazu sangen sie, dreistimmig und falsch und französisch. Die Hühner flatterten. Die Herren schlugen zu.

Chrysanders Nase blutete, aves, gallinae, rostrum conicum, Federn überall, Gestank und Gegacker, Blut an den Federn und Federn im Blut, dann schleppten sie ihn auf die Straße. Die Nachbarn hingen aus den Fenstern und lachten. Chrysander kämpfte. Es war töricht. Sie stießen ihn hin und her. An der Hauswand, ein wenig abseits, stand Lucy. Sein Rock funkelte im Licht aus den Häusern. Bisweilen sagte er etwas. Das Geschrei war zu laut, es zu hören, und Lucy erhob nicht die Stimme. Er nestelte an seiner Degenschleife. Er zupfte an seinem Ärmel. Dann hielt er sich mit beiden Händen die Augen zu.
„Verflucht sollst du sein“, sagte Chrysander. Blut lief ihm übers Kinn und ins Hemd. Der Saphirblaue puffte ihn in den Rücken, immer wieder, erst leicht, dann härter.
„Eine Missgeburt.“ Chrysander sprach leise, wie zu sich selbst. „Ein Wechselbalg. Ein Monstrum. Nicht wert das Terpentin, in dem man seine Haut gerbt. Nicht wert eines einzigen Wortes. Es ist ohne Nutzen, es soll sterben und verrotten, wie es hätte verrotten sollen im Mutterleib.“
„Oho!“, flötete der Saphirblaue.
„Quel petit insolent!“, zirpte der im Lavendelrock.
„Ist dies das rechte Kompliment, Hochwürden“, fragte der in Maron, „für unseren Freund Lucius Lawes, den ehrenwerten Earl of Fearnall?“
„So heiße ich.“ Das Geschöpf im Goldrock blickte scheu durch seine Finger. „Ich heiße Lucy. Sie hörten nicht, Sir. Ich sagte, ich käme. Ich sagte, Sie sollten fort.“

(…)