Der Ornithologe

ein Film von João Pedro Rodrigues

Portugal/Frankreich/Brasilien 2016, 118 Minuten, Originalfassung in Portugiesisch, Englisch, Mandarin, Mirandes und Latein mit deutschen Untertiteln

FSK 16

Kinostart: 13.7.2017

mit Paul Hamy, Xelo Cagiao, João Pedro Rodrigues u.a.

Der Ornithologe

Auf der Suche nach einer seltenen Storchenart ist der Ornithologe Fernando mit seinem Kajak auf einem Fluss im Norden Portugals unterwegs. Über sein Handy hält er Kontakt zu seinem Partner Sérgio, doch die Gegend ist so abgelegen, dass die Verbindung immer wieder abbricht. Überwältigt von der Schönheit der Natur, gerät Fernando in eine Stromschnelle, kentert und verliert das Bewusstsein. Als er wieder erwacht, haben ihn zwei chinesische Pilgerinnen aus dem Wasser gezogen, die ganz eigene, bizarre Pläne mit ihm haben. Fernando muss sich vor seinen Helferinnen retten und alleine durch den dichten Wald kämpfen, vorbei an mysteriösen Hindernissen und erotischen Begegnungen. Der Weg führt ihn an seine körperlichen und geistigen Grenzen. Wie durch ein Wunder wird er am Ende ein anderer Mann sein.

João Pedro Rodrigues, der seit seinem kühnen Debütfilm „O Fantasma“ (2000) zu den wichtigsten Regisseuren Portugals und den aufregendsten Auteurs des queeren Kinos zählt, hat mehrfach betont, dass „Der Ornithologe“ sein bislang persönlichster Film ist. Fernandos Odyssee durch eine betörend surreale Dschungelwelt ist zugleich eine zeitgemäße und höchst intime Interpretation der Legende des Heiligen Antonius, dem portugiesischen Landesheiligen. Ein Film wie ein Traum von Tod, Auferstehung und Märtyrertum, der sexuelle und spirituelle Grenzen auflöst und die Hauptfigur an das Ende einer Suche geführt, die schon lange vor der Kajakfahrt begonnen hat. Bei den Filmfestspielen in Locarno wurde „Der Ornithologe“ als Meisterwerk gefeiert und Rodriguez mit den Silbernen Leoparden für die Beste Regie ausgezeichnet.

Trailer

Director's Statement
João Pedro Rodrigues über seinen Film

Der Heilige Antonius ist als Figur in der portugiesischen Kultur und Gesellschaft allgegenwärtig. Während er auf der ganzen Welt zu den berühmtesten christlichen Heiligen gehört, hat die Aura des Franziskaners und Theologen in Portugal einen besonderen Einfluss. Dies liegt sicher zum einen daran, dass er aus Lissabon stammt, wo er zwischen 1191 und 1195 geboren wurde und auf den Namen Fernando getauft wurde. Aber vielleicht auch daran, dass sein Leben eines der Reise zu Wasser und zu Land war – wie das vieler berühmter Landsleute.

Wie viele andere Portugiesen weiß ich, dass Fernandos Boot bei seiner Rückkehr von einer Mission in Marokko von einer stürmischen See erfasst und an die Küste von Sizilien getrieben wurde. Von dort machte er sich auf zu seiner legendären Reise bis nach Padua, wo er im Jahr 1231 starb – der Name der Stadt wurde später seinem Heiligennamen beigefügt. Wie jeder andere Portugiese weiß ich genau, zu welchen Anlässen wir ihn feiern, warum wir ihn anbeten, wofür er steht. Ich erkenne ihn in Kirchen und Kunstwerken. Ja ich spüre seine Präsenz in mir selbst.

Für uns Portugiesen ist der Heilige Antonius jemand, mit dem wir uns austauschen, mit dem wir über selbst nachdenken, dessen Leben und Geschichte wir uns immer wieder zuwenden – aus reiner Neugier, aus große Sympathie, mitunter auch aus Gräuel. Ich wollte herausfinden, wie der Heilige Antonius in mir existiert. Und ich begann diese Suche sehr offen, ohne großen Sinn für Genauigkeit. Ich wusste, dass der Heilige Antonius die Fähigkeit hatte, alle Sprachen der Welt zu verstehen; dass er einmal einen toten jungen Mann mit einem einzigen magischen Atemzug neues Leben eingehaucht hatte; dass er das Jesuskind in seinen Armen hielt – eine Umarmung, die er gerne geheim gehalten hätte. Ich wusste um seine Begeisterung für Natur und Tiere; dass er seine aristokratischen Wurzeln und seinen Reichtum hinter sich gelassen hatte für nichts weiter als die einfachsten, zum Überleben notwendigen Dinge, sein Wissen, seine Weisheit. Ich wusste, dass die Franziskaner sich seiner annahmen, als sein Schiff in Süditalien strandete. Dieses Bild vom verlorenen Schiff, das das Schicksal seines Passagiers bestimmte, sollte der Ausgangspunkt für meine eigene Geschichte sein.

Auch meine Hauptfigur heißt Fernando, ehe sie zu Antonius getauft wird; das Boot, das von seinem eigentlichen Kurs abweicht; Fernandos Fähigkeit, verschiedene Sprachen zu beherrschen. Von diesen von Beginn an feststehenden Gemeinsamkeiten abgesehen, ließ ich meiner Fantasie im Prozess des Drehbuchschreibens freien Lauf. Die Franziskaner aus der Legende wurden zu chinesischen Mädchen, die von ihrer eigenen Pilgerreise nach Santiago de Compostela verlaufen haben und Fernando als eine beruhigende, ja heilsame Präsenz erleben. Aus der Umarmung des Jesuskindes wird bei mir eine lustvolle, herrlich blasphemische Geste. Auch mein Fernando erweckt einen bereits Totgeglaubten mit einem einzigen Atemzug zu neuem Leben, den jungen Tomé. In der Legenden spricht der Heilige Antonius mit Fischen; in meiner Adaption hat Fernando ein sehr spezielles Verhältnis zu Vögeln.

Ich muss gestehen, dass Fernando, dieser zukünftige Antonius, im Laufe des Arbeitsprozesses immer mehr auch mit meiner persönlichen Geschichte verschmolz. Immerhin lebt er seit langer Zeit in mir – also erwiderte ich den Gefallen und verpflanzte mich ihm bzw. seinen filmischen Wiedergänger ein. Fernando befindet sich in einem Zustand des Übergangs, seine Identität ist im Wandel begriffen (wie die Identitäten der meisten meiner Figuren). Vielleicht bekommt dieses Thema eine neue Bedeutung, wenn wir kurz davor sind, 50 zu werden – und über die Leben nachdenken, das wir nicht gelebt haben.

Ich habe Fernando zum Ornithologen gemacht, weil mir selbst Beobachtungen in der Natur und Wanderungen sehr vertraut sind. Lange bevor ich anfing, Film zu studieren, habe ich Biologie studiert und mich dabei vor allem auf Tiere spezialisiert. Und natürlich gibt es zwischen Vogelkunde und Film gewisse Gemeinsamkeiten: um Vögel zu beobachten, muss man durch Ferngläser schauen – um Filme zu drehen durch die Apparatur der Filmkamera. Beobachtungen machen ist eine der Grundlagen jeden Filmemachens. Das Wunder eines Uhus, der über einen Nachthimmel fliegt; die Anmut eines emporsteigenden Schwarzstorchs; das plötzliche Auftauchen der Greifvögel: Der Blick durch ein Fernglas verwandelt die Vögel in den Momenten der Beobachtung zu übernatürlichen Erscheinungen, so als wären es kinematografische Vignetten mit dem Zauber von Stummfilmen – faszinierende, aber auch beunruhigende Gestalten wie Kreaturen aus einer anderen Welt. Sie sind die Zeugen von Fernandos Geschichte, ähnlich wie die Tiere am Ufer des Flusses in „Die Nacht des Jägers“ (1955). Sie sind real, aber nehmen nach und nach auch eine magische Bedeutung an. Während sich die Geschichte allmählich entwickelt, wird der Wald immer mehr von verschiedenen Wesen bevölkert. Jedes davon repräsentiert eine andere Episode in der Reise von Fernandos/Antonius.

Auch wenn meine Geschichte in der Gegenwart spielt, verwischt sie schon bald alle Spuren von Zeit und Wirklichkeit um die Form einer Legende zu erlangen. Wie im Leben des Heiligen finden sich in meinem Film der symbolische Tod, Auferstehung und Märtyrerrum. Der Wald, ein Ausdruck des kollektiven Unterbewusstseins, ist eine imaginäres Anderswo, in dem sich katholische und heidnische Traditionen, Glaube und Aberglaube treffen. Es ist ein Raum, der nicht so weit von den spirituellen Widersprüchen entfernt ist, in denen wir alle leben. Tatsächlich ist eines der faszinierenden Merkmale der Ehrerbietung, die Antonius zu Teil wird, dass Religion und Heidentum in ihr so organisch miteinander verschmelzen, dass es schwer ist zu sagen, welches Element sich aus welchem speist. Dieses Merkmal reflektiert auf sehr präzise Weise die Natur des Films: das Wesen des Heiligen Antonius und seiner Existenz in mir.

Ich habe lange das Leben des Heiligen Antonius studiert. Den mit ihm verbundenen Mythos und die Folklore habe ich bereits in meinem Kurzfilm „Morning of Saint Anthony’s Day“ (2012) heraufbeschworen. Je mehr ich über ihn lernte, desto größer wurde sein Mysterium. Ich wollte mit dieser Figur spielen, an seinem Furnier kratzen und seine spezielle Schönheit zurückbringen. Während der Diktatur von Salazar wurde er als Symbol für Ehe und Familie etabliert, und diese vollkommen erfundene Repräsentation wirkt noch bis heute nach. Der Kult um den Heiligen und die großen Feierlichkeiten am 13. Juni, seinem Todestag, sind noch immer bestimmt vom Symbolismus dieser Zeit. Mein Film ist eine bewusst transgressive und blasphemische Wieder-Aneignung des Heiligen Antonius – seines Lebens und Wirkens. Obwohl ich einige Passagen seiner berühmten Predigt aus dem Jahr 1222 und ein paar wahre Episoden aus seinem Leben verwende, hat meine Imagination nach und nach das Schreiben des Films bestimmt. Es ist der Geist des Heiligen, der Leben in den Film haucht und Fernando zu seiner neuen Identität finden lässt. Die Auseinandersetzung mit Spiritualität, die ich mit meinem Film „To Die Like a Man“ begonnen und in der Reise in meinem Film „The Last Time I Saw Macao“ fortgesetzt habe, hat mich unweigerlich zu diesem neuen Film geführt.

„Der Ornithologe“ taucht tief ein in diese Betrachtungen, die die Form einer Initiationsreise und einer nach Innen gerichteten Suche annehmen. Eine zentrale Beziehung nimmt dennoch erst Form an, als Fernando tief ins Unbekannte eindringt: Es ist die Verbindung mit dem jungen Schäfer Jesus, der stirbt und in der Figur Tomé wiedergeboren wird. In einigen christlichen Überlieferungen gilt der Apostel Thomas als Zwillingsbruder von Jesus. Die körperliche Beziehung zwischen Fernando und Jesus ist so unerwartet wie der darauf folgende Mord des einen am anderen. Fernando tötet sein Begehren um es in der Inkarnation Tomés wiederzufinden. Die beiden Figuren sind im Wandel begriffen. Sie lösen sich von ihren ersten Identitäten um in zweite zu schlüpfen. Vielleicht sind sie noch die gleichen, vielleicht auch Zwillinge voneinander. Am Ende ist da jedenfalls ein Paar, womöglich eine Liebe, eine Verbindung zwischen Herr und Schüler, zwischen Liebhabern und Reisegefährten. Der Film könnte auch interpretiert werden als eine Abfolge der verschiedenen symbolischen Stadien ihrer Liebesgeschichte. Homosexueller Sex spiegelt das Heilige, spiegelt das Glück: eine amüsante und notwendige Blasphemie im Angesicht der tragischen und unwahrscheinlichen Existenz, die mich gerührt und inspiriert hat. Lasst sie einander lieben!

Hintergrund
Der Heilige Antonius

Antonius von Padua war ein portugiesischer Theologe, Franziskaner-Priester und Prediger, der heute als Heiliger und als einer der 36 Kirchenlehrer der römisch-katholischen Kirche gilt.

Zwischen 1191 und 1195 als Fernando Martins de Bulhões und Sohn einer wohlhabenden Adelsfamilie in Lissabon geboren, trat er schon mit 15 dem katholischen Augustiner-Orden bei. Er studierte in Lissabon und Coimbra und empfing die Priesterweihe. 1220 trat er zu den Franziskanern über und nahm den Namen des spätantiken Wüstenvaters Antonius Eremita an, des Patrons der Kirche, an der die Franziskaner¬-Gemeinschaft in Coimbra tätig war.

Nach dem Vorbild der 1220 in Marrakesch hingerichteten Märtyrer des Franziskaner-Ordens zog Antonius als Missionar nach Marokko, um ebenfalls das Martyrium zu finden. Wegen einer Krankheit musste er Afrika aber kurz darauf schon wieder verlassen. Auf dem Rückweg nach Portugal zwang ein gewaltiger Sturm ein Schiff zur Kursänderung und Strandung an der Küste Siziliens. Eine Zeitlang lebte er als Einsiedler bei Assisi. 1221 nahm er am Generalkapitel der Franziskaner teil, wo er den Ordensgründer Franz von Assisi kennenlernte.

1222 wurde er in Forli darum gebeten, einen verhinderten Priester bei einer Predigt zu ersetzen. Die Predigt wurde zu einem ersten mitreißenden Zeugnis seiner Redekunst und Gelehrtheit. Franz von Assisi schickte ihn daraufhin auf Predigtreisen durch ganz Italien und Frankreich. Etwa ein Jahr lang hielt sich Antonius an der Universität Bologna auf, wo er als Lektor der Theologie tätig war, bevor er 1225 nach Südfrankreich zog, um auch dort zu predigen. Wohl um das Jahr 1227 kehrte er nach Oberitalien zurück, wo er als Ordensoberer, Studienleiter und Bußprediger wirkte. Schon zu Lebzeiten galt er als bedeutendster Prediger seiner Zeit.

Von seinen zahlreichen Aufgaben und Reisen erschöpft, zog er sich 1230 von seinen Ämtern zurück. 1231 unternahm er noch einmal eine Predigtreise nach Padua und verbrachte die letzten Wochen seines Lebens in der Einsiedelei Camposanpiero. Er starb am 13. Juni 1231 auf dem Rückweg in das nahe gelegene Padua.

Der Kult um den Heiligen Antonius wurde vor allem im 15. und 16. Jahrhundert immer größer. Er gilt heute als Landesheiliger Portugals und als Heiligen der Seefahrer. Antonius soll die Fähigkeit gehabt haben, alle Sprachen der Welt zu verstehen und mit Fischern zu sprechen. Zudem soll ihn eines Nachts das Christuskind in seinen Armen erschienen sein. Zu den ihm zugeordneten Symbolen gehören die Kutte der Franziskaner, das Christuskind, der Maulesel, das Buch, der Fisch, das flammende Herz und die Lilie. In fast allen Kirchen Portugals finden sich Statuen oder Abbildungen des Heiligen Antonius. Oft sieht man ihn dabei bei Predigten vor Menschenmassen oder Fischen, im Gespräch mit Franz von Assisi, bei der Heilung von Kranken oder bei der Erscheinung der Jungfrau Maria und des Jesuskindes. Seine Kutte wird stets von einem Gürtel zusammengehalten, der mit drei Knoten versehen ist, die die drei Grundtugenden der Franziskaner repräsentieren: Demut, Armut und Keuschheit.

Biografien

JOÃO PEDRO RODRIGUES (Regie) wurde 1966 in Lissabon geboren. Er wollte zunächst Ornithologe werden und begann ein Biologiestudium an der Universität von Lissabon, wechselte dann aber zum Filmstudium, das er an der Lissaboner Filmhochschule abschloss.

Seine internationale Karriere begann mit einer Lobendenen Erwähnung der Jury der 54. Mostra di Venezia 1997 für seinen Kurzfilm “Parabéns”. 1997 und 1998 realisierte Rodrigues einen zweiteiligen Dokumentarfilm: “Esta é a Minha Casa” / “Viagem à Expo”. 2000 lief sein Debütspielfilm “O Fantasma” im Wettbewerb der 57. Mostra di Venezia und wurde auf zwei Festivals mit dem Hauptpreis für den Besten Spielfilm ausgezeichnet (Belfort und New York).

2005 folgte Rodrigues’ zweiter Spielfilm “Odete” (“Two Drifters”). Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit der Lobendenen Erwähnung “Cinéma du Recherche” auf den Internationalen Filmfestpielen in Cannes (Sektion “La Quinzaine des Réalisateurs”).

2007 päsentierte Rodrigues seinen neuen Kurzfilm auf der 39. “Quinzaine des Réalisateurs” in Cannes; gleichzeitig wurde das neue Spielfilmprojekt “To Die Like a Man” von der Cinéfondation für das “Atelier” der Filmfestspiele von Cannes ausgewählt. Seine Premiere erlebte “To Die Like a Man” 2009 in Cannes in der Sektion “Un Certain Regard”.

Sein nächster Spielfilm “A Última Vez Que Vi Macau”, bei dem sein Partner João Rui Guerra da Mata Co-Regie führte, feierte 2012 in Locarno Premiere, wo er mit einer Lobenden Erwähnung ausge¬zeichnet wurde. Mit Guerra da Mata realisierte Rodrigues zudem eine Reihe von Kurzfilmen, die die beiden mit dem Begriff “Asian Films” gruppierten.

Von 2014-15 war Rodrigues Radcliffe-Harvard Film Study Center Fellow sowie Carl and Lily Pforzheimer Foundation Fellow an der Harvard University.

Seit einiger Zeit entwickelt Rodrigues in Kooperation mit Guerra da Mata auch Ausstellungen für Museen und Kunstgallerien, wie 2013/14 die Ausstellung “Saint Anthony”, die für das Mimesis Art Museum in Südkorea entstand, und “Do Rio das Pérolas ao Ave” (“From the Pearl River to the River Ave”), die im vergangenen Jahr im Solar der Cinematic Art Gallery im portugiesischen Vila do Conde stattfand.

Von November 2016 bis Januar 2017 veranstaltete das Pariser Centre Pompidou eine Gesamtschau seines Werk und jenem João Rui Guerra da Matas.

  • 1998

    “O Pastor” (Kurzfilm)

  • 1997

    “Parabéns!” (Kurzfilm)

  • 1997

    “Esta é a Minha Casa” (Dokumentarfilm)

  • 1998

    “Viagem à Expo” (Dokumentarfilm)

  • 2000

    “O Fantasma”

  • 2005

    “Odete”

  • 2007

    “China China” (Kurzfilm), Co-Regie: João Rui Guerra da Mata

  • 2009

    “To Die Like a Man” (Morrer Como Um Homem)

  • 2011

    “Manhã de Santo António” (Kurzfilm)

  • 2011

    “Alvorada Vermelha” (Kurzdokumentarfilm)

  • 2012

    “A Última Vez Que Vi Macau”, Co-Regie: João Rui Guerra da Mata

  • 2012

    “O Corpo de Afonso” (Kurzfilm)

  • 2013

    “Mahjong” (Kurzfilm), Co-Regie: João Rui Guerra da Mata

  • 2015

    “IEC Long” (Kurzdokumentarfilm), Co-Regie: João Rui Guerra da Mata

  • 2016

    “Der Ornithologe” (O Ornitólogo)

PAUL HAMY (Hauptdarsteller), geboren 1982, wurde von Emmanuelle Bercot für das Kino entdeckt, als diese den damals bereits 31-Jährigen als Marco besetzte, als Verführer von Catherine Deneuve in „Madamne empfiehlt sich“ (2013). Im gleichen Jahr spielte Hamy in Katell Quillévérés „Die unerschütterliche Liebe der Suzanne“, der die Semaine de la critique in Cannes eröffenete, wofür er für den César als bester Nachwuchsdarsteller nominiert wurde. Seitdem gilt er als Shooting Star des französischen Kinos. Er glänzte unter anderem in Alice Winocours „Der Bodyguard“, Danielle Arbids „Peur de rien“, Maïwenns „Mein ein, mein alles“, Philippe Grandrieuxs “Malgré la nuit“ (alle 2015) und Fanny Ardants „Le divan de Staline“ (2016). Le Monde bezeichnete Hamy als „ein Instrument des Begehrens“.

Credits

Cast

Fernando

Paul Hamy

António

João Pedro Rodrigues

Jesus / Tomé

Xelo Cagiao

Fei

Han Wen

Ling

Chan Suan

Crew

Regie

João Pedro Rodrigues

Buch

João Pedro Rodrigues, João Rui Guerra da Mata

Kamera

Rui Poças

Schnitt

Raphaël Lefèvre

Ton

Nuno Carvalho

Production Designer

João Rui Guerra da Mata

Musik

Séverine Ballon

Kostüme

Patrícia Dória

Regieassistenz

Paulo Guilherme

Produktion

João Figueiras, Diogo Varela Silva, Vincent Wang, Antoine Barraud, Gustavo Ángel, Alex García, Maria Fernanda Scardino

eine Produkton von Blackmaria, House on Fire & Ítaca Filmes
in Co-Production mit Le Fresnoy – Studio national des arts contemporains
unter Beteiligung von Instituto do Cinema e Audiovisual/Ministério da Cultura, Rádio e Televisão de Portugal, Centre national de la cinématographie et de l’image animée, Ministère des affaires étrangères et du développement international, Institut Français und ANCINE

im Verleih der Edition Salzgeber