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BEACH RATS
Kinostart: 25.01.2018

Ein Film Eliza Hittman
US 2017, 95 min., englische OF mit deutschen UT

Sommer auf Coney Island. Der Teenager Frankie driftet durch sein Leben. Tagsüber hängt er mit seinen Freunden am Strand ab, geht trainieren und raucht Gras. Doch weder seine Macho-haften, latent aggressiven Kumpels noch Simone, mit der er eine Affäre beginnt, scheinen ihn wirklich zu interessieren. Der einzige Ort, an dem Frankie offen über seine Gefühle und sexuellen Wünsche sprechen kann, ist der anonyme Chatroom, in dem er nachts mit älteren schwulen Männern schreibt. Nach einigem Zögern beginnt er sich mit Leuten aus dem Netz zu treffen und wagt sich in die Cruising-Bereiche am Flußufer vor. Als seine Kumpels sein Geheimnis zu entdecken drohen, muss Frankie eine radikale Entscheidung treffen ...

In ihrem zweiten Spielfilm erzählt die US-amerikanische Independent-Regisseurin Eliza Hittman in düster-verträumten Bildern eine Geschichte von homosexuellem Erwachen und einer Selbstverleugnung am äußersten Rand New Yorks, an dem soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit und Jugendkriminalität ebenso Alltag sind wie eine einseitige Vorstellung von Männlichkeit. Für ihr poetisch-realistisches Coming-of-Age-Drama, das thematisch und formal an das radikale Außenseiter-Kino Larry Clarks erin nert, wurde Hittman in Sundance gefeiert und mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.

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TONY CONRAD - COMPLETELY IN THE PRESENT
Kinostart: 11.01.2018

Ein Film Tyler Hubby
US 2017, 96 Minuten, englische OF mit deutschen UT

Wer war Tony Conrad (1940-2016)? Ein Musiker, der nicht komponieren, sondern das Konzept von Komposition zerstören wollte. Ein Filmemacher, der Zelluloid lieber einkochte und in Einweggläser ausstellte, als darauf zu drehen. Ein Performer, der nie auf dem besten, sondern stets auf dem schlechtesten Instrument spielte, das verfügbar war.

In den frühen 60er Jahren begründet Tony Conrad zusammen mit John Cale und La Monte Young den musikalischen Minimalismus, schafft hypnotische Soundtracks für Filme von Jack Smith ("Flaming Creatures", 1963) und Ron Rice ("Chumlum", 1964), revolutioniert mit seinem ersten eigenen Film "The Flicker" (1966) das US-Experimentalkino und macht mit seinen Freunden Lou Reed und John Cale zusammen Musik, bevor die beiden in seinem Apartment The Velvet Underground gründen. In den 70er Jahren nimmt er ein legendäres Album mit der Krautrock-Band Faust auf, geht als Professor für Medienwissenschaft nach Buffalo und wird zum Pionier des Offenen-Kanal-Fernsehens. In den 90er Jahren entdeckt man ihn als Musiker und Performer neu. Heute gilt Conrad als einer der einflussreichsten US-amerikanischen Multimedia-Künstler des 20. Jahrhunderts.

Mit einer Fülle von Film- und Musikaufnahmen aus Conrads Fundus zeichnet Dokumentarfilm-Regisseur Tyler Hubby dessen sagenhaftes Künstlerleben nach: von Conrads Anfängen als Mathestudent in Harvard über jene höchst produktive Zeit als Avantgarde-Musiker und -Filmemacher in New York und seine Jahre als Hochschullehrer und Medienaktivist bis zu den spektakulären Performances und Ausstellungen der letzten Jahre. Hubbys eigene Aufnahmen von Conrad, die über einen Zeitraum von 22 Jahren entstanden sind, geben intime Einblicke in die Arbeitsweise eines Mannes, der sich stets einer Professionalisierung der eigenen Kunst und einer Vereinnahmung durch Institutionen der Hochkultur widersetzt hat. Das Porträt eines kompromisslosen Künstlers.

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EIN DATE FÜR MAD MARY
Kinostart: 14.12.2017

Ein Film von Darren Thornton
IR 2016, 82 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Mary McArdle, die wegen ihres ungestümen Temperaments von allen nur Mad Mary genannt wird, kommt nach einer 6-monatigen Gefängnisstrafe zurück in ihre Heimatstadt Drogheda, einem Vorort von Dublin. Warum sie einsaß, will sie so schnell wie möglich vergessen. In der Zwischenzeit hat sich ihre beste Freundin Charlene verlobt, und Mary soll die Trauzeugin sein. Als Charlene ihr erklärt, dass sie Mary nur alleine einlädt, weil sie sowieso kein Date für die Hochzeit finden würde, ist Mary wild entschlossen ihr das Gegenteil beweisen. Doch all ihre Versuche enden in einem Desaster. Mary fühlt sich einsamer als zuvor. Bis sie die Fotografin Jess kennenlernt, die Charlene für die Hochzeit engagiert hat…

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QUEERCORE - HOW TO PUNK A REVOLUTION
Kinostart: 07.12.2017

Ein Film von Yony Leyser
US 2017, 83 Min., englische OF mit deutschen UT

Was machst Du, wenn es die offene Gemeinschaft, die Du als queerer Punk dringend brauchst, nicht gibt? Rede Dir einfach ein, es gibt sie doch! Klebe und drucke Fanzines, drehe und vertreibe subversive Filme, schreibe anarchistische Songs, do it yourself und vor allem: don’t give a fuck! Nach und nach wird aus der anfänglichen Pseudo-Gemeinschaft eine revolutionäre Welle werden, ja eine internationale Bewegung...

Queercore: How to Punk a Revolution erzählt die Geschichte jener lose verbundenen Gruppe von nordamerikanischen Punk-Künstler_innen, die in den 1980er und 90er Jahren ihre queeren Identitäten radikal ins Zentrum der eigenen Arbeiten rückten – und sich damit nicht nur gegen die damals von heterosexuellen Männern dominierte und latent homophobe Punk-Szene auflehnten, sondern auch gegen den allzu angepassten schwulen Mainstream.

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>> www.queercore.de

 
120 BPM
Kinostart: 30.11.2017

Ein Film von Robin Campillo
FR 2017, französische OF mit deutschen UT
144 Minuten

Paris, Anfang der 90er Seit fast zehn Jahren wütet Aids in Frankreich, doch noch immer wird über die Epidemie in weiten Teilen der Gesellschaft geschwiegen Mitterrands Regierung kümmert sich nicht um sexuelle Aufklärung und die Pharma-Lobby verschleppt die Entwicklung neuer Medikamente ACT UP , eine Aktivistengruppe von Betroffenen, will auf die Missstände aufmerksam machen Sie schmeißt Kunstblut-gefüllte Wasserbomben auf die Wände von Forschungseinrichtungen und kapert bewaffnet mit Informationsbroschüren die Klassenräume der Stadt Wie weit die Aktionen gehen dürfen, wird bei den wöchentlichen Treffen kontrovers diskutiert Als der 26-jährige Nathan, der selbst HIV-negativ ist, zu ACT UP stößt, zieht ihn die Entschlossenheit der Gemeinschaft sofort in ihren Bann Und er verliebt sich in Sean, den Mutigsten und Radikalsten der Gruppe Zusammen kämpfen sie an vorderster Front, selbst dann noch, als bei Sean die Krankheit schon längst ausgebrochen ist ...

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>> www.120bpm-film.de

 
WER WAR HITLER
Kinostart: 16.11.2017

Ein Film von Hermann Pölking
Deutschland 2017, deutsche und englische Fassung,
Kinofassung 196 Minuten, Festivalfassung 460 Minuten

In den über 70 Jahren seit Hitlers Tod haben zahllose Bücher und TV-Dokumentationen versucht, sich dem Leben des Mannes aus Braunau in Oberösterreich anzunähern und das "Phänomen" Adolf Hitler zu erklären. So aber ist seine Biografie noch nie erzählt worden: In WER WAR HITLER äußern sich ausschließlich Zeitgenossen und Hitler. Ihre Aussagen aus Tagebüchern, Briefen, Reden und Autobiographien werden mit neuem, weitgehend unveröffentlichtem Archivmaterial montiert. Zum Einsatz kommen ausschließlich Originalfilme – vor allem Amateuraufnahmen und vielfach in Farbe – und einige Fotografien, keine Interviews, keine nachgestellten Szenen, keine Erklär-Grafiken, keine technischen Spielereien und keine allwissenden Experten. Hitlers Leben und Wirken spiegelt sich so auf einmalige Weise im Gesellschafts bild der Jahre 1889 bis 1945. Ein Kino-Dokumentarfilm, der in der filmischen Vermittlung von Zeitgeschichte neue Wege weist.

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BODY ELECTRIC
Kinostart: 09.11.2017

Ein Film von Marcelo Caetano
BR 2017, portugiesische Originalfassung mit deutschen Untertiteln,
93 Minuten

Sommer in Sao Paolo. Der 23-Jährige Elias arbeitet als Assistent der Geschäftsführerin in einer Großschneiderei. Ein Job mit Überstunden und großer Verantwortung, die in der Ferienzeit aufgrund des Personalmangels sogar zunimmt. Dabei gibt es doch noch andere Dinge im Leben: Sex mit tollen Männer haben, Partys feiern, sich am Strand betrinken. Elias ist eng mit seinem Kollegen Wellington befreundet, der eigentlich davon träumt, als Drag-Performer zu arbeiten. Mit ihm und anderen Mitarbeitern zieht er nach Feierabend um die Häuser. Elias’ Chef ist davon gar nicht begeistert und fordert von ihm, Arbeit und persönliche Beziehungen besser zu trennen. Elias muss sich entscheiden, wo er stehen möchte, wenn der Sommer zu Ende ist ...

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DIE MISANDRISTINNEN
Kinostart: 02.11.2017

Ein Film von Bruce LaBruce
DE 2017, englisch-dänisch-deutsche Originalfassung mit deutschen Untertiteln,
91 Minuten

Irgendwo in Ger(wo)many. Die Terroristinnen-Zelle "Female Liberation Army" (FLA) bereitet den Umsturz des Patriarchats und die Installation einer neuen weiblichen Weltordnung vor. Dazu hat ihre Anführerin Big Mother eine Gruppe von acht schwer erziehbaren Mädchen um sich gesammelt, die sie gemeinsam mit ihren Kameradinnen auf einem abgelegenen Landgut ausbildet. Nach außen hin ist das Anwesen als katholische Internatsschule getarnt. Um die Revolution zu finanzieren und die eigene Ideo logie zu verbreiten, möchten die Frauen feministische Pornographie drehen und vertreiben. Doch als eine der „Internatsschülerinnen“ einen verletzten linksradikalen Soldaten im Wald entdeckt und heim- lich in den Keller des Anwesens bringt, um ihn gesund zu pflegen, droht die strikte Hausordnung aus den Fugen zu geraten. Um die Revolution zu retten, muss Big Mother zu drastischen Mitteln greifen ...

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>> www.misandristinnen.de

 
GOD´S OWN COUNTRY
Kinostart: 26.10.2017

Ein Film von Francis Lee
UK 2017, 104 Minuten, deutsche SF, englische OF mit deutschen UT

Das Leben des 24-jährigen Johnny ist karg und einsam. Er wohnt und arbeitet auf der abgelegenen Schafsfarm seiner Familie im Norden Englands. Zwischen ihm, seinem kranken Vater und der stoischen Großmutter fallen nur wenige, grobe Worte. Um seine Frustration zu betäuben, betrinkt er sich jeden Abend im nahe gelegenen Pub und hat ab und zu unverbindlichen Sex mit jungen Männern. Als im Frühjahr der gleichaltrige Saisonarbeiter Gheorghe aus Rumänien auf die Farm kommt, ist Johnny zunächst misstrauisch und mürrisch. Doch je mehr Zeit die beiden jungen Männer während der harten Farmarbeit miteinander verbringen, desto intensiver wird ihre Beziehung. Aus flüchtigen Blicken und Gesten werden Berührungen, bis sie in der Abgeschiedenheit eines Camps in den Hochmooren das erste Mal Sex miteinander haben. Johnny begehrt Gheorghe nicht nur körperlich, er fühlt bei ihm auch eine Geborgenheit, die er zuvor nicht kannte. Doch was passiert, wenn die Saison zu Ende ist und Gheorghe zurück nach Rumänien muss?

Regisseur Francis Lee hat sein raues Regiedebüt in der eigenen Heimat gedreht: der ehemaligen Grafschaft Yorkshire, die Engländer aufgrund ihrer archaischen Landschaft auch „God’s Own Country“ nennen. Inmitten einer unwirtlichen Natur, die als Abbild der anfänglichen Isolation seiner Figuren dient, erzählt Lee in realistischen Bildern von harscher Schönheit die packende Geschichte einer sexuellen und emotionalen Erweckung – und die Geschichte einer gewaltigen Liebe.

GOD’S OWN COUNTRY hatte seine Weltpremiere in Sundance, wo der Film mit dem Regiepreis ausgezeichnet wurde. Es folgten zahlreiche weitere Festivalauftritte und Auszeichnungen, u.a. im Panorama der Berlinale (Preis der „Männer“-LeserInnen-Jury), dem Edinburgh Film Festival (Preis für den Besten Britischen Film) und dem Frameline Film Festival in San Francisco (Publikumspreis).

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CONNY PLANK - THE POTENTIAL OF NOISE
Kinostart: 28.09.2017

Ein Film von Reto Caduff & Stephan Plank DE, 92 Min., deutsch-englische OF

Konrad „Conny“ Plank (1940–1987) war einer der innovativsten Klanggestalter und Musikproduzenten seiner Zeit. Die Aufnahmen, die ab den 60er Jahren in seinem sagenumwobenen Tonstudio in Wolperath nahe Köln entstanden sind, haben die Musikwelt revolutioniert. Er war der Pionier des Krautrocks und Wegbereiter der elektronisch geprägten Popmusik. Bands und Künstler wie NEU!, Brian Eno, David Bowie, Ultravox und die Eurythmics nahmen mit ihm auf und betonen noch heute den Einfluss, den er auf ihre Musik hatte. Ohne Plank hätte Gianna Nannini wohl für immer auf Englisch gesungen, und wäre ihm ein gewisser Bono sympathischer gewesen, würde „Joshua Tree“ von U2 heute ganz anders klingen.

Als Conny im Alter von nur 47 Jahren starb, war sein Sohn Stephan gerade mal 13 Jahre alt. 25 Jahre später hat er sich zusammen mit Co-Regisseur Reto Caduff auf die Suche nach dem Mann gemacht, den er als Kind oft nur hinter dem Mischpult erlebte. Zugleich wurde es auch die Suche nach dem künstlerischen Vermächtnis seines Vaters. Er hat sich mit Connys alten Freunden und Weggefährten getroffen: mit Annette Humpe und den Scorpions, mit Gianna Nannini, Devo, Ultravox und vielen mehr. Private, größtenteils unveröffentlichte Archivaufnahmen, wechseln sich mit persönlichen Interviews ab, in denen die Musiker_innen Einblicke in Connys akribische und höchst einfühlsame Arbeitsweise gewähren. Das emotionale Porträt des legendären Conny Plank wird so auch zu einer faszinierenden Reise durch die nationale und internationale Popmusikgeschichte der 70er und 80er Jahre.

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>> www.conny-plank.de


 
DIE WUNDE
Kinostart: 14.09.2017

Ein Film von John Trengove

Eastern Cape in Südafrika. Xolani, ein stiller Fabrikarbeiter, reist in ein abgelegenes Camp in den Bergen, um als Mentor an einem uralten Beschneidungsritual der Xhosa teilzunehmen. Dabei soll er sich vor allem um Kwanda kümmern, einen rebellischen Teenager aus Johannesburg. Während Kwanda in einer Hütte auf die Heilung seiner Wunde wartet, trifft Xolani heimlich seinen alten Freund Vija wieder, einen verheirateten Mann, den er nur einmal im Jahr, am Rande des Rituals sieht. Wie immer haben die beiden wilden Sex, doch diesmal gesteht Xolani dem Freund auch seine Liebe. Als Kwanda, der selbst schwul ist, hinter das Geheimnis seiner Mentoren kommt, steht Xolani vor einer folgenschweren Entscheidung.

Bereits in seinem preisgekrönten Kurzfilm DIE ZIEGE (2014) widmete sich Regisseur John Trengove dem Ukwaluka-Beschneidungsritus seiner südafrikanischen Heimat. In seinem Spielfilmdebüt DIE WUNDE bettet er darin die Geschichte einer schwulen Liebesbeziehung ein und bricht damit gleich zwei Tabus auf einmal: Bis heute wird in weiten Teilen der südafrikanischen Gesellschaft weder über Ukwaluka noch über Homosexualität offen gesprochen. DIE WUNDE hatte seine Weltpremiere im Wettbewerb von Sundance und eröffnete zwei Wochen später das Panorama der diesjährigen Berlinale.

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DIE GUTEN FEINDE
Kinostart: 27.07.2017

ein Film von Christian Weisenborn
DE 2017, 90 Min., deutsche OF

Günther Weisenborn, Schriftsteller und Mitglied der Widerstandsgruppe Rote Kapelle, entkommt der Hinrichtung durch die Nazis nur knapp. 59 seiner Mitstreiter werden hingegen 1942 hingerichtet, unter ihnen seine Freunde Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack. Bis zu seinem Tod 1969 versucht Weisenborn zusammen mit Adolf Grimme, die zu Tode verurteilten Freunde zu rehabilitieren und den verantwortlichen Nazi-Richter Manfred Roeder zur Rechenschaft zu ziehen – vergeblich. Denn in der BRD gelten die Mitglieder der Gruppe als KGB-Agenten und Vaterlandsverräter. Selbst Stern und Spiegel gehen den Naziseilschaften, die bis in den BND reichen, auf den Leim. Und in der DDR wird die Geschichte der Widerstandskämpfer für kommunistische Propaganda missbraucht. Erst 2009 werden die Urteile gegen die Rote Kapelle offiziell aufgehoben.

Der Filmemacher Christian Weisenborn erzählt in DIE GUTEN FEINDE das dramatische Leben seines Vaters, der für die 68er-Generation zum Vorbild werden sollte: die Geschichte eines jungen Intellektuellen, der Ende der 20er Jahren aus der rheinischen Provinz nach Berlin kommt, um hier Schriftsteller zu werden, und das Leben in der Bohème in vollen Zügen genießt, bis die Machtergreifung der Nazis alle Illusionen zerstört. Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Fotos, privat gedrehtes Filmmaterial und neu geführte Interviews mit Hinterbliebenen der Roten Kapelle geben intime Einblicke in die Ängste und Träume Weisenborns, seiner Frau Joy und ihrer mutigen Freunde – und erzählen von den abenteuerlichen Widerstandsaktionen der Gruppe, der es vor allem darum ging, über Hitlers Gräueltaten aufzuklären und eine Gegenöffentlichkeit gegen die Propaganda der Nazis zu schaffen.

DIE GUTEN FEINDE ist das vielschichtige Porträt einer Gruppe von Freunden, die das Leben liebten und sich in den dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte entschieden haben, ihrem Gewissen zu folgen und mutig gegen das Unrecht der Nazis aufzubegehren.

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DER ORNITHOLOGE
Kinostart: 13.07.2017

ein Film von João Pedro Rodrigues
PO/FR/BR 2016, 118 Min., portug./engl./Mandarin/Mirandes/Latein OF mit deutsche UT

Auf der Suche nach einer seltenen Storchenart ist der Ornithologe Fernando mit seinem Kajak auf einem Fluss im Norden Portugals unterwegs. Über sein Handy hält er Kontakt zu seinem Partner Sérgio, doch die Gegend ist so abgelegen, dass die Verbindung immer wieder abbricht. Überwältigt von der Schönheit der Natur, gerät Fernando in eine Stromschnelle, kentert und verliert das Bewusstsein. Als er wieder erwacht, haben ihn zwei chinesische Pilgerinnen aus dem Wasser gezogen, die ganz eigene, bizarre Pläne mit ihm haben. Fernando muss sich vor seinen Helferinnen retten und alleine durch den dichten Wald kämpfen, vorbei an mysteriösen Hindernissen und erotischen Begegnungen. Der Weg führt ihn an seine körperlichen und geistigen Grenzen. Wie durch ein Wunder wird er am Ende ein anderer Mann sein.

João Pedro Rodrigues, der seit seinem kühnen Debütfilm O FANTASMA (2000) zu den wichtigsten Regisseuren Portugals und den aufregendsten Auteurs des queeren Kinos zählt, hat mehrfach betont, dass DER ORNITHOLOGE sein bislang persönlichster Film ist. Fernandos Odyssee durch eine betörend surreale Dschungelwelt ist zugleich eine zeitgemäße und höchst intime Interpretation der Legende des Heiligen Antonius, dem portugiesischen Landesheiligen. Ein Film wie ein Traum von Tod, Auferstehung und Märtyrertum, der sexuelle und spirituelle Grenzen auflöst und die Hauptfigur an das Ende einer Suche führt, die schon lange vor der Kajakfahrt begonnen hat. Bei den Filmfestspielen in Locarno wurde DER ORNITHOLOGE als Meisterwerk gefeiert und Rodrigues mit den Silbernen Leoparden für die Beste Regie ausgezeichnet.

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MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN
Kinostart: 29.06.2017

ein Film von Jochen Hick
D 2017, 95 Minuten

Berlin ist heute die queere Hauptstadt Europas und Fluchtpunkt für nicht-heterosexuelle Menschen aus aller Welt: offen, vielfältig und ziemlich partytauglich. Die Ursprünge dieses Freiheitsgefühls liegen ausgerechnet in der ehemaligen Mauerstadt West-Berlin. Fast alles, was wir heute als queere Berliner Institutionen kennen - vom Schwulen Museum* über die Siegessäule, das SchwuZ und den Teddy Award bis hin zu den Aids-Hilfen - wurde bereits in West-Berlin auf den Weg gebracht.

"Mein wunderbares West-Berlin" nimmt uns mit auf eine faszinierende schwule Zeitreise: in die 50er und 60er, in denen die West-Berliner zwar noch massiv unter den Einschränkungen und Verfolgungen durch § 175 zu leiden hatten, sich aber dennoch bereits eine lebendige Subkultur mit Szene-Bars und Klubs aufbauen konnten; in die 70er, jene Zeit der bahnbrechenden Emanzipationsbewegungen und gesellschaftlichen Umbrüche; und in die 80er, die geprägt waren von einer Ausdifferenzierung queerer Lebensentwürfe, aber auch den verheerenden Folgen von Aids, die Berlin so heftig trafen wie keine andere deutsche Stadt.

"Mein wunderbares West-Berlin" lässt prominente und weniger prominente Protagonisten zu Wort kommen: Aktivisten und Lebenskünstler, Travestie-Stars und Museumsgründer, Filmregisseure und Clubbetreiber, Modemacher und DJs. Sie erzählen von persönlichen und gesellschaftlichen Kämpfen, erinnern sich an heimliche Blicke und rauschhaften Sex, legendäre Partys und wütende Demonstrationen, leidenschaftliche Streits und ungeahnte Bündnisse. Zusammen mit zum Teil noch nie gesehenem Archivmaterial entsteht so ein faszinierendes Panorama des schwulen West-Berlins - und von dessen gesellschaftlichen Folgen für heute.

Nach "Out in Ost-Berlin" (2013, zusammen mit Andreas Strohfeldt) ist "Mein wunderbares West-Berlin" der zweite Teil von Jochen Hicks Berlin-Trilogie, deren Abschluss sich mit der Zeit nach dem Mauerfall beschäftigen wird.

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DIE VERGESSENE ARMEE
Kinostart: 06.06.2017

ein Film von Signe Astrup
DE 2016, 88 Minuten, deutsche OF

"Das Leben kann nur rückwärts verstanden werden, aber es muss vorwärts gelebt werden." (Søren Kirkegård)

Als am 9. November 1989 die Berliner Mauer fiel, wurde auch die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR mit einen Schlag überflüssig. Sie hatte als Machtinstrument der Sozialistischen Einheitspartei (SED) ausgedient. Im Zuge der offiziellen Auflösung der NVA ein knappes Jahr später wurden nur knapp 11.000 Soldaten längerfristig in die Bundeswehr übernommen; hunderttausende ehemalige DDR-Streitkräfte standen hingegen plötzlich auf der Straße. Seit über 25 Jahren sind sie nun Bürger der Bundesrepublik. Doch sind sie auch alle Teil unserer Gesellschaft geworden? Und wie gehen sie mit der eigenen Vergangenheit um?

Die Filmemacherin Signe Astrup hat sich mit ehemaligen Angehörigen der "vergessenen Armee" getroffen. Einige von ihnen haben sich bis heute nicht mit dem Ende der DDR abgefunden und sehen sich noch immer dem sozialistischen Fahneneid verpflichtet. Andere fühlen sich von ihrer früheren Staatsführung verraten: An einem Tag haben die Politiker noch erklärt, die DDR sei das Großartigste auf der ganzen Welt, am nächsten Tag war alles vergessen. In Traditionsverbänden und Kameradschaften versuchen vor allem die einstigen Berufssoldaten, das Andenken an den untergegangen Staat zu wahren: Bei Treffen salutieren sie stramm in den alten Uniformen, proben den militärischen Ernstfall oder setzen sich für die Erneuerung von Gedenktafeln sozialistischer Volkshelden ein.

Doch der feste Glauben, dass die DDR der beste Staat der Welt war, hat bei manchen auch Kratzer bekommen. Der Blick in die eigene Stasi-Akte kann auch den überzeugtesten "Veteranen" zweifeln lassen. DIE VERGESSENE ARMEE erzählt von ehemals stolzen Soldaten, die heute als Müllmänner arbeiten oder seit Jahren ohne Beschäftigung sind, von lebenslangen Enttäuschungen, vergilbten Idealen und verdrängter Schuld.

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FÜNF STERNE
Kinostart: 11.05.2017

Ein Film von Annekatrin Hendel
mit Ines Rastig
DE 2017, 79 Minuten

Zwei Freundinnen in einem Hotelzimmer. Die Ostsee im Winter, vier Wochen auf 36 Quadratmetern. Die Filmemacherin filmt Ines Rastig, Superstar. Schon wieder waren sie nicht draußen. Jeden Tag gibt es frisches Obst, aber es geht ans Eingemachte. FÜNF STERNE ist ein Film über eine Freundschaft, die nicht mehr viel Zeit hat, aber Facebook überleben wird.

Annekatrin Hendel (»Vaterlandsverräter«, »Anderson«, »Fassbinder«) zeichnet ein intimes Porträt ihrer Freundin, der Kostümbildnerin, Sängerin, Malerin und Fotografin Ines Rastig (1965 —2016). Buch, Regie, Kamera und Ton übernimmt sie selbst. Die Aufnahmen entstehen im Januar 2016 in einem Hotelzimmer an der Ostsee, zwei Monate nach der Diagnose Lungenkrebs, vier Monate vor Ines Rastigs Tod. Ein Film über Wider sprüche: das kleine Hotelzimmer und das weite Draußen, der sterbende Körper und die kreative Energie, die körperliche Nähe und die Flucht ins Netz. Ein Dialog auf Augenhöhe mit einer widerspenstigen und lebhaften Künstlerin, die in den letzten Jahren hauptsächlich virtuell mit der Welt kommunizierte.

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Siebzehn
Kinostart: 27.04.2017
Queerfilmnacht: April 2017

Ein Film von Monja Art
AT 2017, 104 Minuten, deutsche Originalfassung

Die letzten Wochen vor den Sommerferien, irgendwo in Niederösterreich. Die 17-jährige Internatsschülerin Paula ist heimlich in ihre Freundin Charlotte verliebt. Doch die ist mit Michael zusammen. Um sich von ihrem Liebeskummer abzulenken, lässt sich Paula auf ihren Schulfreund Tim ein, der selbst echte Gefühle für sie hat. Paula ahnt dabei nicht, wie oft auch Charlotte in Wahrheit an sie denkt. Und plötzlich kommt auch noch Lilli ins Spiel, die sich danach sehnt, begehrt zu werden, und selbst als wilde Verführerin auftritt. Paula muss sich entscheiden, ob sie ihren eigenen Gefühlen folgt oder denen der anderen.

Lanzenkirchen, mon amour: Regie-Debütantin Monja Art zeigt das Teenagersein in der Provinz als Achterbahnfahrt der Gefühle und in einer Ansammlung von amourösen Minidramen. Inmitten ihres tristen Schulalltags und ausschweifender Dorfdiskobesuchen sind Paula und ihre Freund_innen wie alle ganz normalen Teenager: wunderbare und obergescheite tickende Zeitbomben, die bald erwachsen und dann möglicherweise auch vernünftig sein werden. Bis dahin ist ihre größte Angst, in diesem Kaff hängenzubleiben. Draußen hört man Blasmusik, ein Mähdrescher zieht seine Bahnen, und mit etwas Glück kommt bald ein Bus.

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ERBARME DICH - DIE MATTHÄUS-PASSION
Kinostart: 13.04.2017

Ein Film von Ramón Gieling
NL 2015, 99 Minuten, niederl./engl./dt./russ./ital. mit dt. UT

Seit 290 Jahren fasziniert Johann Sebastian Bachs "Matthäus-Passion" ihr Publikum. Als ein Höhepunkt der protestantischen Kirchenmusik ist das Oratorium tief im christlichen Glauben verwurzelt. Doch auch Nicht-Christen werden von Bachs Musik tief bewegt.

Um die unsterbliche und überkonfessionelle Faszination der "Matthäus-Passion" zu erkunden, greift der niederländische Filmemacher Ramón Gieling auf einen besonderen Kunstgriff zurück: In einer halb verfallen Kirche in Amsterdam bringt er einen Obdachlosen-Chor mit professionellen Musikern zusammen, um sie gemeinsam eine Aufführung des Oratoriums proben zu lassen. Bachs Musik visualisiert er mit einer poetischen Bildsprache, die sich an der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts orientiert, aber auch Anleihen an frühere Adaptionen des Stoffs wie Pier Paolo Pasolinis "Accattone" (1961) transparent macht.

Eingebettet in die eindrucksvolle Darbietung des Stücks berichten Musiker und Künstler wie der Opernregisseur Peter Sellars, der Maler Rinke Nijburg oder die Schriftstellerin Anna Enquist von ihren ganz persönlichen Beziehungen zu Bachs Werk: von Angst und größter Ekstase, von Schuld und tiefer Trauer. Den privaten Erfahrungsfragmenten stellt der Filme Nachrichtenmeldungen gegenüber, die die universelle Bedeutung von Schmerz und Leiden deutlich machen. ERBARME DICH wird so zu einem Film, der den religiösen Ursprung seiner Musik weit transzendiert. "Was alle Figuren teilen", schrieb das Dok Leipzig anlässlich der deutsche Uraufführung des Films sehr treffend, "ist das erlösende Moment der Musik - einer Musik, die sich ihrer erbarmt und die sie ihre eigene Passion finden lässt."

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BELOW HER MOUTH
Kinostart: 13.04.2017

ein Film von April Mullen
Kanada 2016, 92 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

In Jasmines Leben läuft alles nach Plan: Sie hat einen Traumjob, einen schicken Sportwagen und einen attraktiven Verlobten. Bis sie eines Nachts bei einer Kneipentour mit ihrer besten Freundin die selbstbewusste Dallas kennenlernt und von ihr elegant aber sehr offensiv angemacht wird. Jasmine widersteht zunächst der fremden Versuchung. Aber ab jenem Moment bekommt sie diese Frau einfach nicht mehr aus ihrem Kopf und beginnt mit ihr nur wenige Tage später eine hemmungslose Affäre. Ihr hübsch eingerichtetes heterosexuelles Leben gerät immer mehr aus der Bahn - vor allem als Jasmine feststellt, dass Dallas mehr für sie ist als nur eine sexuelle Eskapade.

Regisseurin April Mullen drehte ihren leidenschaftlichen Liebesfilm mit einer komplett weiblichen Filmcrew und konnte für die Hauptrollen das für ihren androgynen Look heiß begehrte schwedische Topmodel Erika Linder und die kanadische Tänzerin Natalie Krill gewinnen. In seiner stürmischen Sinnlichkeit und erotischen Bildsprache erinnert "Below Her Mouth" an den Cannes-Gewinner "Blau ist eine warme Farbe" und die Erfolgsserie "The L Word".

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EIN DEUTSCHES LEBEN
Kinostart: 06.04.2017

ein Film von Christian Krönes, Olaf S. Müller, Roland Schrotthofer, Florian Weigensamer
AT/D 2016, 113 Minuten, deutsche OF

Brunhilde Pomsel bezeichnet sich selbst als Randfigur. Dabei kam sie einem der größten Verbrecher der Geschichte so nah wie kaum jemand sonst: Von 1942 bis April 1945 arbeitete sie im Reichspropagandaministerium als persönliche Stenographin von Joseph Goebbels. Noch in den letzten Kriegstagen, nach Goebbels Suizid, tippte sie im Bunker Schriftsätze und wurde unmittelbare Zeugin des "Untergangs". In EIN DEUTSCHES LEBEN spricht sie erstmals umfassend über ihre persönlichen Erfahrungen im engsten Zirkel um Hitlers größten Hetzer und Massenverführer, über ihre Zweifel, Ängste und ihr Schuldbewusstsein. Der Film ist zugleich ihr letztes Zeugnis: Im Januar 2017 verstarb Brunhilde Pomsel im Alter von 106 Jahren.

Die im konzentrierten Schwarz-Weiß gehaltenen Interview-Passagen werden durch neu erschlossenes Archivmaterial aus dem US Holocaust Memorial Museum und dem Steven Spielberg Film and Video Archive ergänzt. Ausschnitte aus Nachrichten- und "Aufklärungs"-Filmen der verschiedenen kriegsführenden Nationen vermitteln ganz bewusst einseitige und subjektive Informationen und reflektieren so die Wirkung von Propaganda auf einer zeitdokumentarischen Ebene.

Die Erinnerungen Pomsels sind in Zeiten, in denen Populisten in aller Welt immer mehr Zuspruch erhalten und rechtes Gedankengut vor allem in Europa wieder um sich greift, von beklemmender Aktualität. Ihre Lebensgeschichte beleuchtet die Banalität des Schreckens, konfrontiert uns mit der brisanten Frage nach der Verantwortung des Einzelnen für das politische Zeitgeschehen und ist eine eindringliche Warnung aus der Vergangenheit an künftige Generationen.

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>> www.eindeutschesleben.de


 
I AM NOT YOUR NEGRO
Kinostart: 30.03.2017

Ein Film von Raoul Peck
USA/Frankreich/Belgien/Schweiz 2016 ,93 Minuten

In wenigen Tagen mehr.

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>> www.not-your-negro.de


 
WIEN VOR DER NACHT
Kinostart: 09.03.2017

ein Film von Robert Bober
AU/D/FR 2016, 73 min, franz. OF mit deutschen UT

Der französische Autor und Dokumentarfilmer Robert Bober ist seinem Urgroßvater nie begegnet. Wolf Leib Fränkel, geboren 1853, jüdischer Leuchtenmacher und -anzünder, ging 1904 fort aus seinem polnisches Heimatdorf und ließ sich nach einer verhinderten Auswanderung in die USA in der Wiener Leopoldstadt als Blechschmied nieder. Über ein Jahrhundert später begibt sich Bober dort auf Spurensuche: nach Erinnerungen an den Urgroßvater, die er selbst nie gemacht hat, und nach dem Kind an der Hand des alten Mannes, das er hätte sein können.

Seine Erkundung wird zu einer Reise in die Zeit vor der langen Nacht des Holocaust, als Wien am Ende der Habsburger Monarchie kulturelle Weltstadt war und eine der größten jüdischen Gemeinden Europas beherbergte. Bober streift über den Prater und durch die berühmten Kaffeehäuser, er besucht den Heldenplatz, wo Hitler im März 1938 den "Anschluss" Österreichs an das Dritte Reich verkündete, und den Stadttempel, die einzige Wiener Synagoge, die in der Pogromnacht im November desselben Jahres der Zerstörung entging. Das Leben seines Urgroßvaters rekonstruiert er aus den Biografien der vielen jüdischen Autoren, für die Wien damals zur Wahlheimat geworden war. Die Lebenserfahrungen von Joseph Roth, Stefan Zweig, Peter Altenberg und Arthur Schnitzler sowie deren literarische Stoffe von Entwurzelung, Exil und leiser Hoffnung sind für ihn untrennbar mit dem Leben des eigenen Urgroßvaters verschmolzen.

"Wien vor der Nacht" ist eine berührende Familiengeschichte, die sehnsuchtsvolle Annäherung an einen verlorenen Ort und eine tief persönliche Reflektion von jüdischer Identität und Geschichte.

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LITTLE MEN
Kinostart: 02.03.2017

Ein Film von Ira Sachs
USA 2016, 85 Minuten, englische OF mit deutschen UT

Nach dem Tod des Großvaters zieht der 13-jährige Jake mit seinen Eltern von Manhattan nach Brooklyn in das alte Haus des Opas. Dort freundet er sich mit dem gleichaltrigen Tony an, dessen Mutter eine kleine Schneiderei im unteren Stockwerk betreibt. Obwohl die Jungs sehr unterschiedlich sind – Jake ist ruhig und in sich gekehrt, Tony impulsiv und abenteuerlustig – sind die beiden sofort unzertrennlich. Sie streifen gemeinsam durch die Parks der Stadt und träumen davon, später auf die gleiche Kunsthochschule zu gehen. Doch als Jakes Eltern die Ladenmiete für die Schneiderei erhöhen wollen, um sie den Preisen des Viertels anzupassen, kommt es zum Streit mit Tonys Mutter, die es sich schlicht nicht leisten kann, mehr zu zahlen. Der Konflikt der Eltern stellt die Freundschaft zwischen Jake und Tony auf eine harte Probe.

LITTLE MEN ist bereits der dritte New-York-Film, den Ira Sachs zusammen mit Mauricio Zacharias geschrieben hat. Nach den schwulen Liebesdramen „Keep the Lights On“ (2012) und „Love is Strange“ (2014) porträtiert er in seinem neuen Film mit großem Feingefühl die innige und tief prägende Freundschaft zwischen zwei Jungen vor deren sexuellem Erwachen. Mit seiner humanistischen Perspektive blickt Sachs aber nicht nur auf den Zauber der Kindheit, sondern auch auf die Herausforderungen des Elternseins und die Gefahren der Gentrifizierung, die die ehemals vielgestaltige migrantische Nachbarschaft Brooklyns zunehmend uniformiert.

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EUROPA - EIN KONTINENT ALS BEUTE
Kinostart: 23.02.2017

ein Film von Christoph Schuch und Reiner Krausz
Deutschland 2016, 78 Minuten, deutsch/englisch/spanische OF mit z.T. deutschen UT

Was ist das für eine (feine) Gesellschaft in der wir leben? Was passiert gerade in Europa? Und warum? Nachdem die europäischen Staaten und Völker in den letzten Jahrzehnten immer enger zusammengewachsen sind, greift seit dem "Ausbruch der Finanzkrise" Völkerhass, Klassenkampf von oben und egoistischer Nationalismus immer offener um sich. Dabei: Ist die "Finanzkrise" nicht eine große Nebelkerze, um die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben immer dreister voranzutreiben? Westliche Demokratien wie Griechenland und Portugal verloren im Zuge der gehypten Krise Stück für Stück ihre staatliche Souveränität. Über viele Jahrzehnte erkämpfte Arbeitsrechte sowie Sozialstandards wurden im Zuge einer Schock-Therapie im Handstreich hinweg gefegt. Flankiert von repressiven Maßnahmen wie Versammlungsverboten, geheimen Handelsabkommen, neuen Polizei- und Überwachungsgesetzen werden flächendeckende Privatisierungen und die Macht großer Konzerne in immer mehr europäischen Ländern durchgeboxt. In ruhigen Bildern und konzentrierten Interviews erzählt EUROPA - EIN KONTINENT ALS BEUTE von den ökonomischen und privatwirtschaftlichen Verflechtungen und Einflüssen hin zur fundamentalen Krise Europas. Während ein Politiker, ein Historiker und ein Börsenmakler versuchen, die groteske Situation zu analysieren, nimmt uns der Film auf eine Reise durch Spanien und Portugal mit. Dort erzählen Aktivist/innen von korrupten Eliten und den täglichen Kämpfen um lebenswerte Alternativen, von ungleichen Chancen und kleinen Hoffnungen. Eine markante Bestandsaufnahme.

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KING COBRA
Kinostart: 12.01.2017

ein Film von Justin Kelly
mit James Franco, Garrett Clayton, Christian Slater, Keegan Allen, Alicia Silverstone
und Molly Ringwald

Sean (Garrett Clayton) ist 17, sieht unwiderstehlich aus und träumt vom großen Ruhm. Als er online den Schwulenporno-Produzenten Stephen (Christian Slater) kennenlernt, nutzt er seine Chance. Erst lässt er vor der Kamera die Hosen runter, dann werden die Filmchen immer expliziter. In nur wenigen Monaten steigt Sean unter dem Namen "Brent Corrigan" zum neuen Star von Cobra Video auf. Doch der Erfolg ruft rasch Neider auf den Plan: Die Viper Boyz Joe (James Franco) und Harlow (Keegan Allen), zwei Escorts und Möchtegern-Produzenten, wollen mit Brent ein "Millionen-Dollar-Video" drehen. Als Stephen seinen Star nicht einfach so gehen lassen will, greifen die Viper Boyz zu drastischen Mitteln...

KING COBRA basiert auf der wahren Geschichte des heute 30-jährigen Sean Paul Lockhardt, a.k.a. Brent Corrigan, dem ersten schwulen Porno-Megastar des Online-Zeitalters: eine Geschichte, die geprägt ist von der sexuell höchst ambivalenten Beziehung eines Teenagers zu einem zwielichtigen Produzenten, den knallharten Interessen des Porno-Geschäfts und grenzenloser Gier, die in einem brutalen Blutbad endet. Eigentlich ist das Geschichte, die viel zu anrüchig ist für Hollywood. Doch Regisseur Justin Kelly ("I am Michael") gelingt mit seiner famosen Besetzung - James Franco, Christian Slater, Molly Ringwald, Alicia Silverstone und Disney-Channel-Boy Garrett Clayton - eine kühne Mischung aus queerem Biopic, trashigem Erotikthriller und entlarvender Porno-Satire, die dort erst anfängt, wo "Boogie Nights" (1997) einst endete.

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EDITHS GLOCKEN - DER FILM
Kinostart: 27.11.2016
nach dem Erfolgs-Neuköllnical "Wenn Ediths Glocken läuten"
ein Film von Ades Zabel, Biggy van Blond und Nicolai Tegeler
mit Ades Zabel, Biggy van Blond und Bob Schneider, Nicolai Tegeler und Stefan Kuschner
DE 2016, 100 Minuten, deutsche Originalfassung


Heiligabend ist für die Hartz-VIII-Empfängerin Edith, Leggingsboutique-Besitzerin Biggy und Kiezwirtin Jutta ein ganz schwarzer Tag: keine Familie und quasi keine Kinder. Anstatt des sonst üblichen Festtagsprogramms in Einsamkeit - Mikrowellengericht, Kriegsfilme und Männer-Stripshow - beschließen die drei Freundinnen dieses Jahr zusammen zu feiern: bei Edith in der Nogatstraße, mit lecker Gänsebraten und ganz viel 1,99-Euro-Rotwein vom Lidl! Die Gastgeberin kann zwar nicht kochen, aber wie es geht, steht ja auf der Packung. Als Edith und Biggy nach dem Geschenke-"Shopping" beinah lebenslanges Hausverbot bei Karstadt bekommen, droht die besinnliche Stimmung kurz zu kippen. Aber die wilden Weiber von Neukölln lassen sich Weihnachten von niemanden vermiesen – vor allem nicht voneinander.

Nach den Trashfilm-Klassikern »Mutti – Der Film« (2003) und »18:15 ab Ostkreuz« (2006) prästiert die Berliner Travestie- und Kabarett-Legende Ades Zabel mit ihren exquisiten Company-Co-Stars Biggy van Blond und Bob Schneider endlich den ultimativen Neuköllner Weihnachtsfilm! Die schamlos üppig ausgestattete Verfilmung ihres BKA-Kultstücks »Wenn Ediths Glocken läuten« präsentiert zum Heiligen Fest den schönsten Weihnachtsbalkon der Hauptstadt, einen grausam verkohlten Vogel, Geschenke, die verdächtig nach einem Tigermuster-Badevorleger und Staubsaugerbeuteln aussehen, und ganz viel Gekribbel untenrum. Alles natürlich mit ein wenig Stretch. Darauf erstmal einen Futschi! Fröhliche Weihnachten!

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>> www.edithsglocken.de


 
DIE FLORENCE FOSTER JENKINS STORY
Kinostart Deutschland: 10.11.2016
Kinostart Schweiz: 17.11.2016

ein Film von Ralf Pfleger
Mit Joyce DiDonato, Adam Benzwi und Jan Rekeszus
DE 2016, 93 Minuten, englisch-deutsche OF

Florence Foster Jenkins gilt als die schlechteste Sängerin aller Zeiten Dennoch macht die selbsternannte Operndiva im New York der 1920er Jahre unauf haltsam Karriere: In ausgefallenen Kostümen und mit hemmungsloser Hingabe tritt sie vor einem stetig wachsenden Publikum auf - immer in dem Glauben, eine große Künstlerin zu sein Sie veröffentlicht Schallplatten, wird von Fans verehrt und bricht 1944 mit ihrem legendären Auftritt in der Carnegie Hall alle Verkaufsrekorde.

In einer flamboyanten Mischung aus Drama und Dokumentarfilm erzählt DIE FLORENCE FOSTER JENKINS STORY die unglaubliche Geschichte der "Königin der Dissonanzen". Der Film taucht dazu in den skurrilen Kosmos einer Frau ein, die sich unbekümmert über Geschlechterrollen und ihren gesellschaftlichen Rang hinwegsetzte und durch ihre phänomenale Talentlosigkeit und exzentrische Selbstüberschätzung zur Kultfigur und frühen Camp-Vertreterin wurde.

In die Rolle der schlechtesten Sängerin aller Zeiten schlüpft mit dem US-amerikanischen Opernstar Joyce DiDonato eine der besten Sängerinnen der Welt DiDonatos Virtuosität entfaltet sich vor allem in einer Reihe prachtvoller Tableaux vivants. In diesen extravagant ausgestatteten Fantasiebildern treffen zwei Klangwelten aufeinander: zum einen die Wunschvorstellung, die Florence Foster Jenkins von ihrer Stimme hatte, und zum anderen das eigentliche Desaster ihrer Gesangskunst, das ihr Publikum zum Toben brachte.

Auf der dokumentarischen Ebene präsentiert der Film sensationelle Archivfunde und lässt namhafte Experten zu Wort kommen, die auch die dunklen Seiten von Jenkins’ turbulentem Leben beleuchten. Virtuos verknüpft Regisseur Ralf Pleger ("Wagnerwahn", "Die Akte Tschaikowsky") sein vielschichtiges Dokumentarfilmmaterial mit eleganten Spielszenen, die allesamt auf originalen Quellen beruhen Schritt für Schritt enthüllt der Film so die tragische Tiefe einer schillernden Figur.

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>> www.florencefosterjenkins.de


 
DIE GESCHWISTER
Kinostart: 03.11.2016

Ein Film von Jan Krüger
mit Vladimir Burlakov, Julius Nitschkoff und Irina Potapenko
DE 2016, 90 Minuten, deutsche OF


Ein Einzelgänger, der sich verstrickt. Ein Paar mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus. Eine Stadt, in der alle wohnen wollen.

Neukölln, ein Berliner Trendbezirk. Wohnungen sind knapp, ohne Schufa, Gehaltsnachweis oder Bürgschaft geht schon lange nichts mehr. Thies kennt das Spiel – er arbeitet für eine Immobilienverwaltung und wacht über die Einhaltung der Regeln. Bis er Bruno und Sonja trifft. Er besorgt dem ungleichen Geschwisterpaar unter der Hand eine kostenlose Wohnung. Und beginnt eine Affäre mit dem Bruder. Schritt für Schritt taucht er tiefer ein in das Geheimnis der „Geschwister“. Jan Krügers vierter Spielfilm nach „Unterwegs“, „Rückenwind“ und „Auf der Suche“ spielt in Berlin, dem Fluchtpunkt von Freiheitssuchenden aus aller Welt. Hier verstrickt sich einer, der Zugang hat zu dem, was alle brauchen, in das Schicksal zweier Menschen, die nichts zu verlieren haben. Jan Krüger verbindet Märchenmotive, eine romantische Dreieckskonstellation und das Schicksal flüchtender Menschen zu einer urbanen Freiheitsstudie.

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>> www.diegeschwister-film.de


 
THÉO & HUGO
Kinostart: 20.10.2016

Ein Film von Olivier Ducastel & Jacques Martineau
FR 2016, 97 Minuten, französische OF mit deutschen UT

Paris, früh am Morgen: Im tiefroten Licht eines Sexclubs begegnen sich die Körper von Théo und Hugo. Ein erster Blick, und sie begehren nur noch einander. Nach dem Sex verlassen sie zusammen den Club, laufen einfach los, reden über die Schönheit von Penissen, über den Rausch der Sinne und die große Liebe. Bis ein Detail die wilde Romantik zwischen den beiden durcheinander wirbelt …

THÉO & HUGO wurde komplett an Originalschauplätzen gedreht und spielt in Echtzeit: Nach der furiosen und überaus expliziten Eröffnungssequenz folgt die Kamera den Figuren durch die Straßen eines fast menschenleeren Paris. Das Regiepaar Olivier Ducastel und Jacques Martineau, die bereits für die schwulen Klassiker FELIX (2000) und MEIN WAHRES LEBEN IN DER PROVINZ (2002) gemeinsam hinter der Kamera standen, landeten mit THÉO & HUGO auf der diesjährigen Berlinale einen der Überraschungshits und erhielten den Teddy- Publikumspreis. Seitdem wurde der Filme auf zahlreichen weiteren Festivals ausgezeichnet und von der französischen Presse als Kinowunder gefeiert. Die beiden Nachwuchsschauspieler Geoffrey Couët und François Nambot geben ein furchtloses und leidenschaftliches Filmdebüt. THÉO & HUGO ist ein queeres Großstadtmärchen über Begehren auf den ersten Blick und Liebe unter besonderen Umständen.

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>> www.theo-hugo.de




 
VIVA
Kinostart: 15.09.2016

Ein Film von Paddy Breathnach
IR 2015 I 100 Min., span. OF mit dt. UT

Havanna, Kuba. Jesus arbeitet als Friseur in einer Travestie-Bar, würde aber viel lieber selbst auf die Bühne. Als ihm die resolute Barchefin Mama endlich die Chance dazu gibt, wird Jesus von einem Gast auf offener Bühne attackiert. Erst auf den zweiten Blick erkennt er den Mann: Es ist sein Vater Angel, den er seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Ungefragt nistet sich Angel bei seinem Sohn ein und verbietet ihm, weiter als Sängerin aufzutreten. Jesus ist hin und hergerissen: zwischen dem Wunsch, seinen Vater besser kennenzulernen, dessen aggressiven Trinkerlaunen und seinen eigenen Sehnsüchten, wieder Viva zu sein, die hingebungsvolle Diva. Erst als Jesus erfährt, warum sein Vater wirklich zurückgekehrt ist, findet er zu seiner eigenen Stimme zurück...

VIVA, der komplett an Originalschauplätzen gedreht wurde, zeigt Havanna als pulsierende Metropole mit ausschweifendem Nachtleben, in dem das Überleben des Einzelnen aber äußerst prekär sein kann. Einfühlsam erzählt der irische Regisseur Paddy Breathnach in dieser authentischen Kulisse wie zwei denkbar unterschiedliche Männer nach langer Trennung wieder zueinander finden.

VIVA ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist - oder wie man gern sein möchte. Gesungen aus tiefster Seele! VIVA war der Publikumshit in Telluride und Sundance, wurde für fünf irische Filmpreise nominiert und von Irland ins Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film geschickt.

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LOOPING
Kinostart: 25.08.2016

ein Film von Leonie Krippendorff
mit Jella Haase, Lana Cooper, Marie-Lou Sellem u.a.

Deutschland 2016, 106 min, Farbe

Leila ist 19 und ein Rummel-Kind. Doch zwischen Auto- Scooter und Zuckerwatte versteht das sensible Mädchen keiner. Nicht mal ihre beste Freundin Sarah, in die sie heimlich verliebt ist. Als eine chaotische Nacht in der Notaufnahme endet, lässt sich Leila freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen.

Dort teilt sie sich das Zimmer mit der schüchternen Frenja (35) und der geheimnisvollen Ann (52). Obwohl die Frauen so unterschiedlich sind – Frenja ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, Ann hat sich ihr Leben lang gegen feste Bindungen entschieden – kommen sich die Drei schnell immer näher. Sie begehren sich und verlieben sich ineinander. Nachts büchsen sie aus der Klinik aus, baden zusammen im Pool, ziehen feiernd durch Clubs. Leila fühlt sich auf einmal erkannt und aufgehoben. Doch traut sie sich auch ohne den Kokon dieser Liebe wieder in die Achterbahn der Außenwelt?

Die Berliner Regiedebütantin Leonie Krippendorff hat für ihr intimes Frauen-Porträt eine sinnliche Bildsprache gefunden, bei der die Kamera dicht auf den Körpern der Figuren bleibt und ihre Suche nach Halt und Nähe mit traumwandlerischer Poesie einfängt. In der Rolle der introvertierten Leila brilliert Nachwuchsdarstellerin Jella Haase, die seit LOLLIPOP MONSTER (2011) auf widerspenstige Figuren spezialisiert ist und für ihre Auftritte als prollige Tussi Chantal in FACK JU GÖHTE (2013) und FACK JU GÖHTE 2 (2015) bei der Berlinale 2016 als Shootingstar ausgezeichnet werden wird.

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CAFÉ NAGLER
Kinostart: 09.06.2016

ein Film von Mor Kaplansky und Yariv Barel
Israel/Deutschland 2015, 59 Minuten, hebräisch-englisch-deutsche OF mit deutschen UT

Das Café Nagler am Moritzplatz war in den 1920er Jahren einer der aufregendsten Orte in ganz Berlin! Das jedenfalls hat die junge israelische Regisseurin Mor, eine Nachkommin der Naglers, ihr Leben lang in ihrer Familie gehört. Inspiriert von ihrer Großmutter, die früher selbst Dokumentar-Regisseurin war, reist Mor nach Berlin, um einen Film über die Geschichte des Cafés zu drehen. Doch dort, wo früher das Nagler stand, liegt heute ein kleiner Park, und von dem Café, das in Israel so legendär ist, scheint niemand etwas zu wissen. Um ihre Großmutter, die sehnsüchtig auf erstes Filmmaterial wartet, nicht zu enttäuschen, muss Mor tief in die dokumentarische Trickkiste greifen ... CAFÉ NAGLER ist ein anrührendes Familienporträt und erzählt eine ganz besondere deutsch-israelische Geschichte über die Kraft der Erinnerung und die Sehnsucht nach einer besseren Vergangenheit.

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RABBI WOLFF
Kinostart: 14.04.2016

ein Film von Britta Wauer
DE 2016, 90 Minuten, deutsche OF

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.

Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer bereits in Britta Wauers Publikumshit Im Himmel, unter der Erde (2011), einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland.

Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

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>> www.rabbiwolff.com



 
IM STRAHL DER SONNE
Kinostart: 10.03.2016

ein Film von Vitaly Mansky
Russland, Deutschland, Tschechien, Lettland, Nordkorea 2015
90 Minuten, deutsch & koreanisch mit deutschen UT, FSK6

Die 8-jährige Zin-mi lebt mit ihren Eltern in Pjöngjang in Verhältnissen wie aus einem nordkoreanischen Bilderbuch. Regisseur Vitaly Mansky durfte sie ein Jahr lang mit der Kamera begleiten, streng bewacht von Aufpassern des Regimes. Sein Film blickt hinter die Fassade einer allgegenwärtigen staatlichen Inszenierung – und findet das Menschliche hinter den Masken.

"Eine faszinierende Studie über staatliche Propaganda und die dunkle Wahrheit, die hinter ihr lauert." Hollywood Reporter

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LANDSTÜCK
Kinostart: 03.03.2016

Ein Film von Volker Koepp
DE 2016, 122 Minuten, deutsche Originalfassung
Weltpremiere: Internationale Filmfestspiele Berlin 2016, Sektion Berlinale Forum

Im Nordosten Deutschlands wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Die weitgeschwungenen Felder der Uckermark reichen bis zum Horizont. Als die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR abgewickelt wurden, konnten sich die Äcker erholen. Naturschutzgebiete sind entstanden und bäuerliche Familienbetriebe haben sich auf ökologischen Anbau umgestellt. Doch die globale Gier nach Land hat auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft das Land inzwischen an ortsfremde Großinvestoren. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetriebe, und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild. Volker Koepps Film handelt vom Leben der Menschen in dieser dünnbesiedelten Gegend. Er besucht seine unmittelbaren Nachbarn, Dorfbewohner, Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Sie erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen. Seit Fontane wissen wir, dass in jedem märkischen See auch die Erschütterungen der Welt zu erkennen sind.

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>> www.landstueck.de



 
LICHTES MEER
Kinostart: 04.02.2016

Ein Film von Stefan Butzmühlen
Deutschland 2014, 79 Minuten, deutsch-französisch-englische Originalfassung, FSK 12

Marek beginnt ein Praktikum auf einem Containerschiff: 197 Meter lang, 30 Meter breit, mit dem Ziel Martinique. Voller Vorfreude verlässt er den Bauernhof der Eltern in Vorpommern und geht in St. Nazaire an Bord. Marek will die Freiheit kennen lernen und verliebt sich in den geheimnisvollen Matrosen Jean. Ob das ein Abenteuer bleibt oder tatsächlich was fürs Leben ist? Hat Jean tatsächlich einen Geliebten in jedem Hafen? Auf der Fahrt über den Atlantik wird Marek nicht unbedingt ein richtiger Seemann, aber erwachsen.

Eine romantische Coming-Of-Age-Reise über den Atlantik, ein maritimer Jungs-Traum über die Liebe unter den Bedingungen der modernen Frachtschifffahrt.

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>> www.lichtesmeer.de


 
Stand 12/2017 Irrtümer vorbehalten   
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