Die Inspiration kam ursprünglich, platt gesagt,
von Kellnern im Restaurant, die sexy
ihren sexy Hintern geschwungen haben.“

„Als wir tanzten“-Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani über
die queeren Ursprüge des Georgischen Tanzes im
taz-Interview
 
Liebe Freundinnen und Freunde,
 
ab heute läuft „Als wir tanzten“ in 53 Kinos. Euch wird der Film verzaubern, die Presse ist jetzt schon begeistert:

„Der Film ist so herausragend, weil er den Tanz nicht als folkloristisches Dekor benutzt, sondern als Medium des Geschichtenerzählens absolut ernst nimmt“, schwärmt Stefan Hochgesand im Tip Berlin. „Traumbesetzung Levan Gelbakhiani mit seinen hundert verschiedenen Gesichts- und Körperausdrücken ist der Wahnsinn! Ein Must-See für 2020.“

Carolin Weidner schwärmt auf Spiegel Online von einem „intensiven Liebesdrama“, Nadine Lange im Tagesspiegel  vom „fulminanten Feuervogel“, den Levan Gelbakhiani verkörpert.

„Eine lustvolles Statement für queere Sichtbarkeit und eine leidenschaftliche Hommage an den Tanz“, findet Jan Seemann in WDR Westart.

„Immer wieder wird man atemlos im Lauf des Films“, schreibt Doris Kuhn in der Süddeutschen Zeitung. „Es ist die Körperlichkeit, die atemlos macht in der Inszenierung von Levan Akin, die Anstrengung der Tänzer, die man spürt; und es ist die Ästhetik, mit der die Schönheit dieser Bewegung ins Bild genommen wird.“

„Die dramatische Liebesgeschichte gibt Akins Film nicht nur ein emotionales Zentrum. Sie rückt zugleich den Fokus auf die innergesellschaftlichen Kämpfe zwischen den homophoben Kräften der Kirche und der extremen Rechten auf der einen Seite und liberalen Strömungen auf der anderen. Für diese Konflikte findet Akin einige grandiose Filmbilder“, schreibt Sascha Westphal in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. „Levan Akin und sein Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani stellen sich gegen den Strom - und eröffnen so neue Perspektiven für den georgischen Nationaltanz wie für die georgische Gesellschaft.“

Und natürlich empfiehlt auch die FBW-Jugend Filmjury „Als wir tanzten“, allerdings mit einer kleinen Einschränkung. „Wir empfehlen den Film erst ab 14 Jahren, da er viel von der Schwulen- und Nachtclubszene Tiflis darstellt – und das oft nicht leicht, sondern ziemlich deutlich. Das macht ihn für uns sehr interessant, aber für jüngere könnte er unverständlich und evtl. leicht verstörend sein.“
Der Salzgeber Club zeigt ab 30. Juli Diemo Kemmesies' „Silent Youth“, einen leisen und poetischen Film über die Liebe, die sich in kleinen Gesten und vorsichtigen Annäherungen langsam aufbaut. Ein Berliner Coming-out-Film ohne große Dramen und eine Jungsgeschichte, die von zwei wunderbaren Schauspielern (Martin Bruchmann, Josef Mattes) getragen wird. Ein Film für Träumer und Verliebte.

Robert Glinski erzählt in „Ich, Tomek“ die Geschichte eines 15-jährigen Jungen, der an der deutsch-polnischen Grenze lebt und durch einen Freund zur Prostitution gezwungen wird. Glinskis aufwühlendes Drama ist ab 6. August im Salzgeber Club zu sehen.
Save the date! Anfang September ist es endlich so weit: Das queerfilmfestival ist zurück und präsentiert vom Mittwoch, 2.9., bis Sonntag, 6.9., in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg, Stuttgart und Wien die besten queeren Filme des Jahres.

Mit dabei sind Highlights aus Cannes, Venedig, von Sundance und der Berlinale. Mit wenigen Ausnahmen zeigen wir alle Filme als deutsche Erstaufführungen.

Details zum Programm folgen. Auf der Webseite des queerfilmfestivals könnt Ihr aber schon mal unseren Trailer ansehen. Es wird aufregend und bunt!
Johann und Björn haben mit dem New Yorker Fotografen Gruenholtz einen neuen Bildband mit dem doch etwas lang geratenen Titel „Uncensored  My Year Behind the Scenes with Michael Lucas and His Models“ gestaltet. Kenneth Gruenholtz hat ein Jahr lang hinter den Kulissen der schwulen Erotikbranche Michael Lucas und seine Modelle fotografiert. Im September folgt eine Ausstellung in New York, bei der nicht nur die hier abgebildeten, braven Fotos gezeigt werden.
Und nicht zu vergessen ...

... bei rbb QUEER läuft heute um 23h30 Paddy Breathnachs wunderbarer Coming-of-Age-Film „Viva“, in dem ein queerer Junge und sein Vater nach langer Trennung ausgerechnet in einer Dragbar in Havanna wieder zueinander finden.

Kommenden Donnerstag zur gleichen Uhrzeit ist unsere Produktion „Lichtes Meer“ von Stefan Butzmühlen zu sehen. In dem poetischen Seefahrerfilm treibt der Ruf der Ferne einen jungen Mann aus Vorpommern auf ein französisches Containerschiff mit Ziel Martinique – und in die Arme eines geheimnisvollen Matrosen.

Und wem das zu spät ist, der kann die Filme jeweils eine Woche in der Mediathek schauen.

Euch alles, alles Gute und Liebe aus der Prinzessinnenstraße!

Stay safe ...
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