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Westerland

ein Film von Tim Staffel

Deutschland 2014, 90 Minuten, deutsche Originalfassung

FSK 16

Kinostart: 21. Februar 2013

Westerland

Sylt im Winter. Cem, Auszubildender beim Ordnungsamt, und Jesús, ein Streuner mit erfundenen Geschichten, sind auf der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Sie lernen sich kennen und entscheiden sich für einander. Doch je mehr sie sich bedeuten, desto verständnisloser reagiert der Rest der Welt. Für ihre Freundschaft stellen Cem und Jesús sich vier Regeln auf: Du sollst nicht kiffen. Du sollst nicht kotzen. Du sollst nicht lügen. Du sollst nicht sterben. Nicht alle können sie einhalten …

Trailer

Biografien

TIM STAFFEL (Regie, Buch, Romanvorlage), geboren 1965 in Kassel, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen bei Andrzej Wirth. Er lebt seit 1993 in Berlin, schreibt Romane (z.B. „Terrordrom“, Ammann, Zürich 1998; „Jesús und Muhammed“, Transit, Berlin 2008 – Vorlage für „Westerland“), Theaterstücke (z.B. „Next Level Parzival“, Ruhrtriennale/Rowohlt-Theaterverlag 2008) und Hörspiele, die er selbst inszeniert (z.B. „Unter dem Tag“, WDR 2006; „Mehrwert“, WDR 2008; „Das verlorene Paradies“, WDR 2011). „Westerland“ ist sein Debütfilm.

FABIAN SPUCK (Kamera), Ausbildung im Bereich Trickfilm und Puppenanimation. Arbeitete u.a. als Regieassistent an der Volksbühne Berlin und am Schauspielhaus Bochum. Seit 2001 Film- und Fernsehproduktionen, daneben Video-, Film- und Musikclips für den Choreographen Christian Spuck, u.a. den Tanzfilm „Penelope“ (2005) für ZDF/Arte. 2007 Kamera und Schnitt beim TV-Film „Applause“ (Regie: Christian Ehrhardt). Fabian Spuck ist geschäftsführender Gesellschafter der Produktionsfirma Achtfeld GmbH für Film- und Fernsehen (regelmäßige Beiträge für die TV-Magazine nano, Galileo, Kultur-Check u.a., Produktion und Postproduktion von Spielfilmen). 2009 Kamera beim Kurzfilm „Solo Finale“ (Regie: Ingo Putze). 2011 Kamera bei „Westerland“ und „Frauensee“ (Regie: Zoltan Paul, 2012).

UTE SCHALL (Montage), geboren 1965 in Speyer. Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Cutterin u.a. für Michael Busch („Virtual Vampire“, „Sieben Himmel“), René Pollesch („24 Stunden sind kein Tag“, „Portrait aus Desinteresse“), Jan Krüger („Rückenwind“) und seit 2001 Live-Kamera-Frau bei René Polleschs Stücken an der Berliner Volksbühne. Zwischen 2001 und 2007 war Ute Schall Mitglied des Frauenfilmkollektivs hangover ltd.* (zusammen mit Tatjana Turanskyi, Sophie Huber und Christine Groß). Regie, Produktion, Drehbuch, Montage, Kamera u.a. bei „Hangover“ (2001), „Petra“ (2003), „Remake“ (2004; Preis für den besten Film des Deutschen Wettbewerbs, IKF Oberhausen 2005), „Kohrleput“ (2005). Zusammen mit Christine Groß: „Ich muss mich künstlerisch gesehen regenerieren“ (1999/2000, Berlinale Shorts 2000), „Das traurige Leben der Gloria S.“ (2011). Zusammen mit Jochen Jezussek betreibt Ute Schall die Firma poleposition d.c. für Filmschnitt und Sounddesign.

ALEXANDRA HOLTSCH (Musik), Komponistin, DJ und Regisseurin, lebt seit 1986 in Berlin. Theaterprojekte und Performances mit der freien Gruppe Theater Artaud. Seit 1992 Theatermusiken und Live-Einspielungen u.a. an Theatern in Köln, Frankfurt, Weimar, Freiburg, Basel, Linz, Konstanz, am Berliner Ensemble und an der Volksbühne Berlin. Unter dem Namen „DJ Spin-O“ 1994 Resident-DJ im Drum’n’Bass-Club WTF Berlin, seit 1996 Auftritte in verschiedenen europäischen Clubs. Radio-Musikprogramme für Kiss-FM (Berlin), FM4 (Wien), Radio F.G. (Paris). 1999 mit ihrem Jahrhundertmix in der Produktion „Mrs. Mitternacht“ zu sehen. Eigene Theaterinszenierungen: „Von Cowboys und Elfen“ (2003), „Die Hamletmaschine + DJing = Der Hamletbeschleuniger“ (2004) und die Oper „Das Jahr der Freiwilligen“ (2005). Konzept und Komposition für die Scratchopera „Barcode“ (Münchner Akademietheater/Hochschule für Musik München, 2006). Weitere Inszenierungen: „Mustafa Woyzeck“ (mit Tim Staffel, Berlin 2007), „Was glaubst du?“ mit Jugendlichen und Schauspielern am Moks Theater Bremen 2009, „Zarathustra“ nach Friedrich Nietzsche am Saarländischen Staatstheater 2011.

WOLFRAM SCHORLEMMER (Jesús), geboren 1988. Seit 2010 Schauspielunterricht, seit 2011 Sprecherziehung bei Paulette Schmidt. Hauptrollen in den Kurzfilmen „Nach Klara“ (Stefan Butzmühlen, HFF Potsdam, 2009), „Up And Down The Horizon“ (Sabrina Sarabi, KHM, 2010), „Penthesilea“ (Stefan Kaufhold, FH Dortmund, 2011). „Westerland“ ist seine erste Hauptrolle in einem Kinospielfilm.

BURAK YIGIT (Cem), geboren 1986. Theaterauftritte seit 2004, zunächst unter der Regie seines Bruders Tamer Yigit am Berliner Hebbel am Ufer. 2005 eigener Kurzfilm „Sehnsucht“. 2006 erste Rolle in einem Kinofilm („1. Mai – Helden bei der Arbeit“). 2007 wurde Yigit in einer Rolle im Tatort „Auf der Sonnenseite“ einem größeren Publikum bekannt. Seitdem zahlreiche Auftritte in Kino- und TV-Produktionen. Für seine Darstellung des Sule in „Bis aufs Blut“ erhielt Yigit den Preis für den besten Nachwuchsdarsteller beim Bayerischen Filmpreis 2011, sowie den „Silver Horse“ (Europäischer Filmpreis für Künstler mit Migrationshintergrund, Brüssel 2011), außerdem eine lobende Erwähnung beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern 2010. Max-Ophüls-Preis 2011 als bester Nachwuchsdarsteller. Kino-Filmografie (Auswahl): „1. Mai – Helden bei der Arbeit“ (Jan Christoph Glaser & Carsten Ludwig, 2006); „66 / 67 Fairplay war gestern“ (Jan Christoph Glaser & Carsten Ludwig, 2008); „Shahada“ (Burhan Qurbani, 2009); „Bis aufs Blut“ (Oliver Kienle, 2009); „Dr. Ketel (Linus de Paoli“, 2010); „Pariser Platz“ (Ivo Trajkov, 2010); „Westerland“ (Tim Staffel, 2012).

Credits

Cast

Jesús

Wolfram Schorlemmer

Cem

Burak Yigit

Erol

Tamer Arslan

Tanja

Jule Böwe

Rupert

Maxim Mehmet

Crew

Buch & Regie

Tim Staffel

Kamera

Fabian Spuck

Oberbeleuchter

Alexander Bloom

Ton

Samuel Schmidt

Montage

Ute Schall

Sounddesign

Jochen Jezussek

Mischung

Jochen Jezussek, Sascha Heiny / Loft Tonstudios

Regieassistenz

Anna Kremser

Produktionsleiter

Olaf Boettcher

Musik

Alexandra Holtsch

Colorist

Adam Inglis

Casting

Greta Amend

Filmgeschäftsführung

Bianca Wiedersich

Postproduktion

Achtfeld

Produzent

Björn Koll

eine Produktion der Salzgeber & Co. Medien GmbH
gefördert durch Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und Medienboard Berlin-Brandenburg

im Verleih von Salzgeber