Ab 10. Dezember im Kino

Port Authority

ein Film von Danielle Lessovitz

USA 2019, 94 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Port Authority

Auf den Treppen zum New Yorker Busbahnhof Port Authority tanzen Wye und ihre Geschwister Vogue. Paul ist gerade in New York gestrandet und beobachtet die junge Frau. Magisch angezogen von ihrer Schönheit und Eleganz, wagt er den ersten Schritt. Und Wye nimmt ihn mit: in die Ballroom-Community und zu ihrer queeren Wahlfamilie, ihrem House. Als Paul realisiert, dass Wye trans ist, muss er seine eigenen Vorstellungen von Identität und Geschlecht hinterfragen – und eine Entscheidung treffen.

Danielle Lessovitz’ Liebesdrama mit Shootingstar Fionn Whitehead und Queer-Ikone Leyna Bloom wurde u.a. von Martin Scorsese produziert und feierte in Cannes Premiere. Nach „Paris Is Burning“ und „Pose“ ist „Port Authority“ in der Gegenwart der queeren Subkultur New Yorks angekommen.

Trailer

INTERVIEW
IM GESPRÄCH MIT DANIELLE LESSOVITZ

Vor Deinem ersten eigenen Film hast Du für andere Filmemacher geschrieben und für andere Projekte gearbeitet. Was hast Du in dieser Phase gelernt?
Erst vor kurzem habe ich zusammen mit Wladimir de Fontenay das Drehbuch für „Wohnwagen“ („Mobile Homes“) geschrieben (2017), und dabei habe ich gelernt, furchtlos an die Geschichte heranzugehen. Ich habe auf seine Vision als Regisseur vertraut und gewusst, dass alles, was ich aus einer wahrhaftigen Position heraus schreibe, gut umgesetzt werden wird. Gewissermaßen habe ich dabei gelernt, wie man eine Geschichte allmählich Form annehmen lässt, ohne sie zu sehr zu kontrollieren. Handwerklich gesehen heißt das, je mehr man schreibt, desto besser wird man, insofern bietet jede Gelegenheit zum Schreiben die Chance, sich zu verbessern, tiefer einzudringen und präziser zu werden.

Wann hattest Du die Idee zu „Port Authority“?
Sie hat sich schrittweise entwickelt. Ich glaube, dass jeder Künstler in einem gewissen Maß in seinem Unterbewusstsein schürft. Wie die meisten von uns habe ich einen Fundus traumatisierender Erfahrungen mit Gender und Familie, und beim Schreiben versuche ich, das weiterzugeben. Vor ungefähr zehn Jahren habe ich Leonard Cohens Song „If It Be Your Will“ in der Interpretation von Antony and the Johnsons gehört, und die Idee, dass ein Mensch sich einer formlosen, höheren Art romantischer Liebe hingibt, hat einen starken Eindruck hinterlassen. Wenig später zog ich nach New York City, um zur Film School zu gehen, und lernte meine Queerness zu akzeptieren, was stark mit Angst besetzt war. Ungefähr zur selben Zeit erlebte ich den Selbstmord meines Vaters, der mir großen Schmerz bereitete, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Kurz darauf wurden meine Freundin und ich zu einem Kiki Ball eingeladen, und als ich eine Tänzerin beobachtete, erschütterte mich die Art, wie sie sich selbst ausdrückte, ihre enorme Stärke und Verletzlichkeit. Es war, als habe ihr Geist ihren Körper transzendiert. Ich lernte dort auch das Konzept der Wahlverwandtschaft kennen, wer wessen Schwester oder Bruder oder Tante oder Nichte war und so weiter, was ich als sehr kraftvoll erlebte. Als hätte mir jemand schnell mal gerade gezeigt, wie man die Dinge auf andere Weise betrachten kann. Als wir nach Hause gingen, erzählte ich meiner Freundin die Grundstruktur von „Port Authority“, und sie fand sie interessant. Es dauerte noch ein Jahr, bis ich versuchte, es zu schreiben, und ungefähr zwei Jahre, um die Recherchen und den Schreibprozess abzuschließen.

Wie kamst Du darauf, den Film auf diesem New Yorker Busbahnhof beginnen zu lassen?
Für mich ist die Port Authority ein Symbol für New York. Ein entwurzelter Ort, an dem die Wege vieler Menschen aus verschiedenen Kulturen sich kreuzen. Außerdem ist er geschichtsträchtig als Treffpunkt der LGBTQ-Community. Die Menschen kommen hierher, um ein besseres Leben zu finden.

Du präsentierst ein intimes Bild von New York, ohne die üblichen Panorama-Aufnahmen. Welche Überlegungen liegen dieser Art, die Stadt zu zeigen, zugrunde?
Es gibt nur ein wirkliches Panoramabild der Stadt von der Kosciuszko Brücke. Die Brücke befand sich noch im Bau, und man sieht die Skyline nur für eine Sekunde. Das ist der Eindruck, den die Stadt ihren Bewohnern vermittelt: Sie ist immer im Fluss. Für mich sind die Wohnviertel und ihre unterschiedliche Zusammensetzung wichtig, zum Beispiel Bushwick, Sunset Park, Ost Harlem und die Bronx, und wie sie sich im Lauf der Zeit verändern. Das scheint mir die richtige Art zu sein, die Stadt New York zu erleben: Es geht mehr darum, wie die Menschen die Stadt im Lauf der Zeit beeinflussen, und nicht um große Panoramabilder.

„Port Authority“ folgt dem klassischen Boy-meets-Girl-Schema. Weshalb hast Du diese sehr einfache Erzählstruktur gewählt?
Ich glaube, diese Geschichte verlangt geradezu nach dieser klassischen Struktur. Sie ist in mehrerer Hinsicht eine klassische Liebesgeschichte, die nur um einige aktuelle Besonderheiten erweitert wurde. Abgesehen davon war das Drehbuch etwas komplexer als der Film schließlich geworden ist. Beim Schnitt haben wir gemerkt, dass wir auf einige Nuancen verzichten konnten. Wir wollten ganz nah bei unseren Figuren sein: Wenn sie sich verlieben, wenn Pauls Leben zerbricht, usw. Als wir zu dieser Einfachheit gefunden hatten, konnten wir die Figuren intensiver wahrnehmen.

Familie ist ein wichtiges Thema des Films. Paul scheint sich von seiner gelöst zu haben, aber Wye hat ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Familie. Was hat Dich an diesem Gegensatz interessiert?
Wir sehen oft Geschichten von Menschen aus Minderheitenkulturen, die versuchen, sich in die dominante Kultur zu integrieren, und ich wollte dieses Verhältnis umkehren. Die Ballroom Culture stellt inzwischen das wunderbare Gegenstück zu einigen Schwächen des amerikanischen Mainstreams dar. Sie wirkt wie ein Puffer gegen Marginalisierung und gegen die oft dominierenden Marktmechanismen der amerikanischen Kultur. Wer in den USA nicht aus einer funktionierenden Familie stammt, die ihn unterstützt, wie soll der Identität und Vernetzung entwickeln? Die amerikanische Kultur wirkt oft unmenschlich auf Menschen, die sie zurückweist, doch auch auf Menschen, die eigentlich von ihr profitieren sollten. Ich wollte zeigen, dass selbst jemand mit privilegierter Herkunft bestimmte essentielle menschliche Bedürfnisse nicht befriedigen kann, und dass es in Ordnung ist, nach Lösungen für dieses Problem zu suchen. Ich wollte einer Gemeinschaft Ehre und Respekt erweisen, die einen Weg gefunden hat, all die schönen Aspekte von Familie aufzugreifen und sie in anderer Form auszuleben.

Wie hast Du von der Existenz der Ballroom-Szene erfahren, und wie ist Dein enges Verhältnis dazu entstanden?
Zum ersten Mal habe ich durch den Film „Paris is Burning“ davon erfahren, aber mir war nicht klar, dass diese Szene noch immer aktiv und lebendig ist, bis ich zu einem Ball eingeladen wurde. Danach ging ich zu kleineren Kiki-Events und traf mich mit Leuten aus der Szene. Wir trafen uns außerhalb der Events zum Lunch oder Kaffee und die Kontakte entwickelten sich ganz organisch. Viele der Leute, die ich damals kennengelernt habe und mit denen ich jetzt befreundet bin, haben großes Talent für Mode und Musik und wir haben zusammen an Videos gearbeitet.

Wie hast Du Leyna Bloom kennengelernt, die ja eine LGBTQ-Ikone ist?
Unser Casting Director Damian Bao ist sehr stark in die Community involviert, er kennt Leyna schon länger. Zuerst habe ich mit ihr geskyped, damals war sie nicht im Land. Dann kam sie zu einer Probe und alles hat gestimmt. Ich markierte ihr gegenüber die Rolle des Paul, und unser Zusammensein war sehr intensiv. Ich brauchte eine Darstellerin der Wye, die sich die Rolle zu eigen machen und weiterentwickeln konnte, und genau das wurde ihre Rolle in diesem Projekt. Wir entwickelten ihre Dialoge gemeinsam und sie improvisierte in manchen Szenen. Zugleich war ihr Leben zufällig sehr ähnlich wie das von Paul verlaufen, ihre Ankunft in der Stadt und die unsichere Wohnsituation. Dadurch hatte sie starken Bezug zu beiden Seiten der Geschichte.

Weshalb hast Du Fionn Whitehead besetzt?
Fionn ist sehr selbstreflexiv und hat eine Menge Lebenserfahrung für sein Alter. Zuerst haben wir geskyped, über Beziehungen geredet, über die Beschränktheiten der Männlichkeit und unsere Kindheit. Er schien eigene Erfahrungen mit der Welt zu haben, der Paul entstammt, und auch eine Haltung zu ihr. Er fand das Material aufregend und verstand intuitiv, wohin seine Rolle führen sollte. Wir hatten ungefähr ein Jahr nach der richtigen Besetzung gesucht. Als Fionn zu uns kam, war die Entscheidung einfach.

In Deiner Geschichte steht die Hauptfigur der Ball Community fremd gegenüber. Ist das Deine Methode, den Zuschauern die Werte und Mechanismen dieser Community durch einen externen Blickwinkel zu vermitteln?
Nicht mit Absicht. Ich wollte nur aufrichtig sein und den Zuschauern ihre Stellung als Außenseiter bewusst zu machen. Wir sehen viele Filme, in denen es ganz normal ist, dass Außenstehende sofort von einer marginalisierten Community aufgenommen werden, deshalb wollte ich für mich und das Publikum klare Grenzen ziehen. Ich möchte, dass das Publikum die Welt aus Pauls Perspektive erlebt und versteht, dass es manchmal notwendig sein kann, erst einmal um die Erlaubnis zum Zutritt zu bitten.

Was hältst Du von der Repräsentation von trans Personen im Film?
Ich glaube, es gibt bisher zu wenige solcher Filme, um das ganze Spektrum der trans Erfahrung wiederzugeben. Jeder Film leistet einen Beitrag, und hoffentlich wird es noch viele mehr geben.

Was hältst Du davon, wenn trans Rollen von cis Personen gespielt werden?
In einer idealen Welt könnte jeder Schauspieler jede Rolle spielen. So lange jedoch trans Schauspieler auf trans Rollen beschränkt werden, sollte man diese Rollen nicht an cis Personen vergeben.

Die besonderen Umstände von Wyes Geschlechtsanpassung werden nicht genannt. War es Dir wichtig, diesem Thema keine große Bedeutung beizumessen?
Für mich und vor allem für diese Geschichte sind diese Umstände unwichtig. Sie führt ein authentisches Leben, nur darauf kommt es an. Als Paul danach fragt, bekommt das Publikum die Antwort nicht zu hören, es geht nur die beiden etwas an.

Weshalb hast Du beschlossen, queere und trans Körper zu zeigen, ohne sie zu fetischisieren, besonders in den Tanzszenen?
Wir haben uns für eine Aufnahmetechnik entschieden, die vor allem die Bewegung des Körpers einzufangen versucht und nicht den Körper selbst. Wir wollten beim Körper sein, im Körper, und nicht außerhalb.

Durch die Kameraführung und die Dialoge zwischen den Figuren hat „Port Authority“ einen sehr realistischen Stil. Warum ist es Dir wichtig, wirklichkeitsgetreue Bilder auf die Leinwand zu bringen?
Der Film handelt thematisch vom Gegensatz von Realität und Fiktion, und davon, dass es nicht immer einfach ist, das eine vom anderen zu unterscheiden. Das trifft in mancherlei Weise auch auf den Film zu, auf der einen Ebene ist er Fiktion, aber eine Fiktion, die eine tiefere Wahrheit maskieren oder enthüllen kann. Ich wollte nicht, dass das Publikum von den fiktionalen Aspekten zu sehr gefangengenommen wird. In der Geschichte spürt Paul, dass er ein falsches Selbst annehmen muss, um geliebt zu werden. Er will reicher und robuster wirken, als er eigentlich ist. Um das filmisch einzufangen, habe ich einfach auf das Auge der Kamera vertraut und versucht, nicht zu sehr zu stilisieren. Ich wollte so aufrichtig wie möglich zeigen, was real ist und was nicht, um dem Publikum Raum zur Reflexion zu lassen.

Wie hast Du die Szene über „authentisches Weißsein“ entwickelt?
Wir arbeiteten mit Mitgliedern der Community am Drehbuch, und ich habe gefragt: „Könnte jemand wie Paul in dieser Gemeinschaft akzeptiert werden? Und sie riefen alle „Klar!“ Also fragte ich: „Als was würde er posieren?“, und jemand sagte: „als richtiger weißer Junge“; alle lachten, denn diese Kategorie gibt es eigentlich nicht. Es gibt eine Reihe von Glaubwürdigkeits-Kategorien, das „Passing“ in der dominierenden Kultur, oder zumindest den Versuch, dem cis Ideal oder dem heterosexuellen Status so nah wie möglich zu kommen. In diesem Kontext ist die Idee, als „richtiger weißer Junge“ zu posieren, eine interessante Übung in Selbstreflexion.

Glaubst Du, dass es heute eine größere Bewegung gegen das Patriarchat und andere Diskriminierungen gibt?
Ich glaube durchaus, dass es mehr Offenheit gibt. Die Menschen achten stärker auf Machtverhältnisse und Verwerfungen innerhalb der Gesellschaft. Ich glaube, gerade dieser Film legt nahe, dass diese Normen und Strukturen zerstörerisch sein können, sowohl für diejenigen, denen sie nutzen, als auch für die, denen sie nicht oder nur in anderer Form und anderem Ausmaß nutzen. Ich glaube, es ist wichtig, das wahrzunehmen. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht, ob ich diesen Film vor vier Jahren hätte drehen können, ganz einfach, weil es nicht so viele Chancen für weibliche Regisseurinnen gab wie heute. Deshalb ist mir klar, wieviel Glück ich habe, dass ich gerade jetzt diese Idee hatte. Und ich hoffe, die Entwicklung geht weiter, denn alle haben etwas davon.

Kannst Du uns sagen, wie Du Dein kreatives Team zusammengestellt hast, und wie die Zusammenarbeit mit diesem Team und mit der ganzen Community aussah?
Mir war es wichtig, diesen Film gemeinsam mit anderen Künstlern zu machen, die sich direkt mit den persönlichen Problemstellungen identifizieren konnten und sich ihnen mit verschiedenen künstlerischen Perspektiven nähern. Jari Jones nennt uns die „Addams Family“, denn wir sind eine sehr vielschichtige Gruppe.

Biografien

DANIELLE LESSOVITZ (Regie & Buch) stammt aus San Francisco. Sie hat an der renommierten Annenberg School of Communications Dokumentarfilm studiert und dabei ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Inszenieren entdeckt. Nach ihrer Ausbildung und vielen Reisen zog sie nach New York, um ihren Master in Filmproduktion an der New York University zu absolvieren. Als Regisseurin hat sie bereits eine Reihe von Kurzfilmen realisiert. Als Drehbuchautorin hat sie u.a. gemeinsam mit Vladimir de Fontenay das Skript zum Drama „Mobile Homes“ verfasst, das 2017 in Cannes bei der Quinzaine des Réalisateurs seine Premiere feierte. „Port Authority“ ist Lessovitz‘ erster Spielfilm. Er wurde 2019 in Cannes in der Sektion „Un Certain Regard“ erstmals präsentiert.

FIONN WHITEHEAD (Paul), Jahrgang 1997, wuchs im Londoner Stadtteil Richmond auf. Nach seinem Schulabschluss besuchte er einen Sommerkurs im nationalen Jugendtheater. Nach einer Rolle in der britischen Miniserie „Him“ (2016) wurde er als Hauptdarsteller in Christopher Nolans Kriegsfilm „Dunkirk“ (2017) schlagartig bekannt. Daraufhin trat er neben Emma Thompson in Richard Eyres Romanadaption „Kindeswohl“ (2017) sowie im interaktiven Netflix-Film „Black Mirror: Bandersnatch“ (2018) und in Sebastian Schippers Jugenddrama „Roads“ (2019) auf.

LEYNA BLOOM (Wye) gibt in „Port Authority“ ihr Spielfilmdebüt. In der Ballroom-Szene ist Bloom seit vielen Jahren ein internationaler Star. 2014 erschien sie auf dem Cover des „C☆NDY Magazine“ zu einem Feature über prominente trans Frauen. Überdies lief sie als Model über den Laufsteg bei der New York Fashion Week und war 2017 als erste offene trans Woman of Color in der „Vogue India“ zu sehen. Sie war Teil einer H&M-Kampagne und trat 2019 als Model bei der Paris Fashion Week auf.

Credits

Cast

Paul

Fionn Whitehead

Wye

Leyna Bloom

Lee

McCaul Lombardi

Sara

Louisa Krause

Crew

Buch & Regie

Danielle Lessovitz

Kamera

Jomo Fray

Schnitt

Clémence Samson, Matthew C. Hart

Musik

Matthew Herbert

Künstlerische Zusammenarbeit

Hélène Zünd

Produktionsdesign

Emmeline Wilks-Dupoise

Kostümdesign

Chester Algernal Gordon

Produzenten

Rodrigo Teixeira, Virginie Lacombe, Zachary Luke Kislevitz, Paris Kassidokostas-Latsis, Terry Dougas

Ausführende Produzenten

Sophie Mas, Lourenço Sant' Anna, Jean-Luc De Fanti, Efe Cakarel, Bobby Allen, Martin Scorsese, Emma Tillinger Koskoff, Lawrence "Snookie" Taylor, Rodrigo Gutierrez, Frédéric de Goldschmidt

eine Produktion von RT Features, Madeleine Films und Sikelia Productions

im Verleih von Salzgeber