„The sex they have does not exist.“
 
(aus „Glück“ von Henrika Kull)
 
Liebe Freundinnen und Freunde,
 
in ihrem zweiten Langfilm „Glück“ erzählt Henrika Kull („Jibril“) von zwei Frauen, die sich an ihrem Arbeitsplatz, einem Bordell in Berlin, kennenlernen. In authentischen Bildern folgt sie Sascha und Maria, die sich erst umschleichen, dann umtanzen, bald nicht mehr ohne einander können, aber auch nicht wirklich miteinander. Ihrer Tour d'amour kann man jetzt in ganz Deutschland in den Kinos folgen.

„Henrika Kull hat einen ruhigen und unaufgeregten Liebesfilm geschaffen, der zwei Protagonistinnen zeigt, die sich ihrer Verletzlichkeit stellen und zulassen müssen, sich zu öffnen, um einander halten zu können. ‚Glück‘ ist sowohl poetisch als auch intensiv und eine Hommage an die Liebe“, lobt Ava Weis im Missy Magazine. „Selten wurde Sexarbeit so unaufgeregt dargestellt“, findet Anja Kümmel in der Siegessäule. Und Theresa Rodewald erklärt die „einfühlsame Liebesgeschichte“ im L-Mag für „unbedingt empfehlenswert“. Das ist auch das Porträt über Hauptdarsteller Adam Hoya, das Inga Barthels für den Tagesspiegel geschrieben hat.
Heute, am 22. Juli, um 23:25 Uhr, heißt es bei rbb QUEER: „Küss mich“! Alexandra-Therese Keinings erwachsene Romanze variiert raffiniert das Thema einer Frau, die ihre Beziehung zu einem Mann hinterfragt, als sie ihr lesbisches Begehren entdeckt. Mit einigen der besten Schauspieler*innen des schwedischen Kinos gelingt Keinings eine subtile Erzählung über große Gefühle und alles verändernde Momente, die schon heute als Klassiker des lesbischen Kinos gilt.

Und am 29. Juli stellt sich an gleicher Stelle um 23:30 Uhr die Frage: „Just Friends“? Ellen Smit und Henk Burger lassen in ihrer rasanten Romantic Comedy zwei junge Holländer zueinanderkommen und eine ganze Reihe herrlich skurriler Nebenfiguren auftreten. Ein umwerfend charmanter schwuler Sommerfilm.
Ab sofort und bis zum 22. August präsentiert das Berliner silent green Kulturquartier eine besondere Ausstellung: „The Garden. Kinematografien der Erde“ widmet sich dem Leben und Werk Derek Jarmans und seinem letzten Wohnort, dem Prospect Cottage. Jarmans an der Südküste Englands in direkter Nachbarschaft zu einem Atomkraftwerk gelegener legendärer Garten sowie sein Film „The Garden“ (1990) werden zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit bis heute akuten Fragen unserer Gesellschaft: Umweltverschmutzung und Krankheit, Kollektivität und Widerstandskraft.

Alle, die es nicht zum vielfältigen Ausstellungsprogramm aus Sound- und Medieninstallationen, Filmscreenings, Talks und Workshops schaffen, können sich „The Garden“ im Stream anschauen. Jarmans Meisterwerk läuft ab jetzt im Salzgeber Club.
Die Salzgeber Buchverlage haben mal wieder „Nothing to Hide“. So lautet der Titel des neuen Bildbands von Phil Dlab. Der in der Slowakei geborene Fotograf wuchs in Kanada auf, lebt aber inzwischen wieder im Land seiner Geburt. Junge Slowaken stehen auch im Mittelpunkt seiner ungekünstelten Fotografie: Sie sind athletisch, aber keine Poser; attraktiv, aber nahbar einfach Männer, die nichts zu verbergen haben.
Und dann ...
 
... können wir frisch aus Cannes bereits zwei filmische Neuzugänge bekanntgeben: In Adam Kalderons Sportdrama „The Swimmer“ kämpfen fünf israelische Schwimmer mit vollem Körpereinsatz um ein einziges Olympia-Ticket. Und Marion Hills Liebesfilm „Ma Belle, My Beauty“, der in Sundance bereits mit einem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, erzählt von den Irrungen und Wirrungen eines Liebesdreiecks unter französischer Sonne.

Sobald es News zu den Startterminen gibt, erfahrt Ihr es natürlich hier!
Euch alles, alles Gute und Liebe aus der Prinzessinnenstraße!

Stay safe ...
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