Exklusive VoD-Premiere

Jüdischer Juni und „I Am Not Your Negro“ im Salzgeber Club

Willkommen beim Salzgeber Club! Diesen Monat erklären wir zum Jüdischen Juni und präsentieren Euch in den nächsten vier Wochen nicht nur eine, sondern gleich zwei VoD-Premieren. Los geht es mit zwei Filmen von Alexa Karolinski: In „Oma & Bella“ porträtiert die Regisseurin berührend und höchst unterhaltsam ihre Großmutter Regina und deren beste Freundin Bella. „Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin“ ist eine intime Selbst- und Familienerkundung und ein vielstimmiges Porträt der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. In Solidarität mit George Floyd und allen anderen Opfern rassistisch motivierter Gewalt in den USA stellen wir Euch zudem ab sofort Raoul Pecks Oscar-nominierten Dokumentarfilm „I Am Not Your Negro“ nach einem Text von James Baldwin für nur 1 Euro als Stream zum Ausleihen zur Verfügung. Weiterhin sind im Club zu sehen: Hussein Erkenovs „100 Tage, Genosse Soldat“, einer der wenigen Klassiker des schwulen Kinos aus Russland; „Bones of Contention“ von Andreas Weiss über die nicht-heterosexuellen Opfer der Franco-Diktatur und die verschollenen Knochen des Federico García Lorca; und die restaurierte Fassung von Sean Mathias’ „Bent“ mit Clive Owen, Ian McKellen und Mick Jagger.

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Im Salzgeber Club

Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin

ein Film von Alexa Karolinski

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen… Zwei Generationen nach dem Holocaust mögen die Erinnerungen daran zu verblassen beginnen, aber in kleinen, scheinbar banalen Momenten des täglichen Lebens sind sie noch ganz spürbar.

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Im Salzgeber Club

Oma & Bella

ein Film von Alexa Karolinski

Die besten Freundinnen Bella und Regina sind Jahrgang 1923 und 1927. Seit fünf Jahren wohnen sie in einer Charlottenburger Wohnung zusammen und kochen für ihr Leben gern. Reginas Enkelin, die Filmemacherin Alexa Karolinski, hat die lebensfrohen und energischen älteren Damen mit der Kamera begleitet und Ihnen vor allem beim Kochen zugesehen.

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Jetzt im Salzgeber Club

In Solidarität mit George Floyd und allen anderen Opfern rassistisch motivierter Gewalt in den USA stellen wir Euch ab sofort „I Am Not Your Negro“ für nur 1 EU als Stream zum Ausleihen zur Verfügung. Raoul Pecks Oscar-nominierter Film basiert auf einem Manuskript von James Baldwin (1924-1987), in dem sich der Autor und Aktivist mit den Biografien dreier enger Freunde beschäftigt: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. Die Erinnerungen an die drei großen Bürgerrechtler, die alle bei Attentaten ermordet wurden, verknüpft Baldwin mit einer Reflektion der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer in den USA. Pecks Film schreibt Baldwins Fragment im Geiste des Autors fort und verdichtet es zu einer beißenden Analyse, die den Bogen bis in die Jetztzeit: zur noch immer allgegenwärtigen weißen Polizeigewalt gegen Schwarze und der Black-Lives-Matter-Bewegung. „I Am Not Your Negro“ muss gerade jetzt auch in Deutschland (wieder) gesehen werden!

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sissy-Rezension

100 Tage, Genosse Soldat

Der schwule russische Filmklassiker „100 Tage, Genosse Soldat“ erstrahlt 30 Jahre nach seiner Entstehung in einer restaurierten Fassung in neuem Glanz. Christian Lütjens nutzt in der sissy die Gelegenheit zu einer Würdigung von Hussein Erkenovs Meisterwerk, das jetzt im Salzgeber Club zu sehen ist.

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Im Salzgeber Club

Bones of Contention

ein Film von Andrea Weiss

Entlang von Spaniens Landstraßen, verdeckt von Pinienbäumen, liegen die Massengräber von über 120.000 anonymen Opfern der Franco-Diktatur. Unter ihnen sind auch zahlreiche Lesben und Schwule, die während des Regimes im Verborgenen leben mussten. Noch heute kämpfen die Hinterbliebenen dafür, die Überreste ihrer Angehörigen bergen und würdig bestatten zu dürfen. Besonders rätselhaft ist, was mit der Leiche des spanischen Dichters Federico García Lorca passiert ist, der in den ersten Wochen des Spanischen Bürgerkriegs von Faschisten ermordet wurde. Das Geheimnis um seine Knochen hat den schwulen Schriftsteller zur Symbolfigur für die spanische Geschichtserinnerungsbewegung und die LGBTIQ-Community gemacht.

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