VoD-Premiere

Diese Woche zeigen wir Euch Sébastien Lifshitz’ „Wild Side“ (2004). Der Regisseur zeigt darin mit gewohnt sinnlicher Bildsprache drei Entwurzelte, die im rauen Pariser Rotlichtmilieu zueinanderfinden, aber erst in der Weite der nordfranzösischen Provinz zu einer Ersatzfamilie zusammenwachsen. Weiterhin im Club sowie in der queerfilmnacht online zu sehen ist „Sommer wie Winter“, der längst als Klassiker des queeren französischen Kinos gilt. 20 Jahre nach seiner deutschen Erstveröffentlichung im Jahr 2001 kehrt Lifshitz’ wunderbar unverkrampfter Debütfilm mit Jérémie Elkaïm und Stéphane Rideau in digital restaurierter Fassung zurück. Außerdem im Club: „Schlaf“ von Michael Venus und „Im Stillen laut“ von Therese Koppe.

Deutscher Filmpreis 2021

In diesem Jahr haben es gleich drei Filme aus unserem Programm in die Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis geschafft: neben dem queeren Heimatfilm „Neubau“ von Johannes M. Schmit (Regie) und Tucké Royale (Autor & Hauptdarsteller) dürfen sich auch İlker Çataks Jugendbuchverfilmung „Räuberhände“ und Michael Venus’ Horrorfilm „Schlaf“ Lola-Hoffnungen machen. Wir drücken die Daumen! Hier geht es zu allen ausgewählten Filmen …

In der queerfilmnacht online

ein Film Sébastien Lifshitz

„Sommer wie Winter“ gilt längst als Klassiker des queeren französischen Kinos. 20 Jahre nach seiner deutschen Erstveröffentlichung im Jahr 2001 kehrt Sébastien Lifshitz’ wunderbar sinnlicher, unverkrampfter Debütfilm mit Jérémie Elkaïm und Stéphane Rideau in digital restaurierter Fassung zurück!

Ab 13. Mai im Salzgeber Club

ein Film von Sébastien Lifshitz

Die transsexuelle Stéphanie lebt in Paris und verdient ihr Geld als Prostituierte. Ein Anruf führt sie zurück in die Vergangenheit: Ihre Mutter, die letzte Verwandte, ist schwer erkrankt und braucht ihre Hilfe. Stéphanie reist in das Dorf, das sie vor 17 Jahren als Pierre verlassen hat. Zwischen ihr und der Mutter liegen nur Schweigen und Misstrauen. Da kommen Stéphanies Liebhaber nach, die selbst von schmerzvollen Erinnerungen getrieben werden: Djamel, ein algerischer Migrant, der sich in Paris als Stricher verdingt, und Mikhail, der aus der russischen Armee nach Frankreich flüchtete. Allmählich scheint Stéphanies Mutter ihre Tochter und deren Freunde zu verstehen …

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Im Salzgeber Club & auf DVD

ein Film von Therese Koppe

Erika und Tine sind beide 81 und seit über 40 Jahren ein Paar. Zusammen leben und arbeiten sie auf dem Kunsthof Lietzen in Brandenburg – und blicken auf ein bewegtes Stück gemeinsame Geschichte zurück. Mit ihrer Neugier und Offenheit stellen Erika und Tine alles in Frage, das Vergangene und das Bestehende.