Exklusive VoD-Premiere

„Heute gehe ich allein nach Hause“ im Salzgeber Club

Willkommen beim Salzgeber Club! In dieser Woche zeigen wir Euch „Heute gehe ich allein nach Hause“ von Daniel Ribeiro, eine warmherzig, einfach und klar erzählte Coming-of-Age-Geschichte über einen Teenager, der von Geburt an blind ist – und endlich geküsst werden will, am liebsten von Gabriel, dem Neuen in der Klasse. Weiterhin zu sehen ist Laurent Michelis „Lola und das Meer“: Mya Bollaers, die als erste offene trans Person für den belgischen Filmpreis Magritte nominiert wurde, und der französische Kinostar Benoît Magimel spielen darin ein Tochter-Vater-Duo auf gemeinsamem Weg an die Küste. Außerdem: der Dokumentarfilm „Der marktgerechte Mensch“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz und Omar Zúñigas „Die Starken“.

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Ab 29. Oktober im Kino

Schlaf

ein Film von Michael Venus

Virtuos spielt Regisseur Michael Venus in seinem Debütfilm „Schlaf“ mit den emotionalen Motiven und Gewalten des Horrorfilms und verwebt sie mit den abgründigen Mythen deutscher Märchenromantik. Sein grandioses Schauspieler*innen-Ensemble, in dessen Zentrum Newcomerin Gro Swantje Kohlhof und Arthouse-Star Sandra Hüller als erschüttertes Tochter-Mutter-Paar stehen, treibt er durch ein Dickicht aus dunklen Geheimnissen, in dem ständig das Erwachen in einer düsteren Vergangenheit droht. Seine Weltpremiere feierte „Schlaf“ auf der Berlinale in der Sektion Perspektive Deutsches Kino.

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Im Kino

Im Stillen laut

ein Film von Therese Koppe

Erika und Tine sind beide 81 und seit über 40 Jahren ein Paar. Zusammen leben und arbeiten sie auf dem Kunsthof Lietzen in Brandenburg – und blicken auf ein bewegtes Stück gemeinsame Geschichte zurück. Mit ihrer Neugier und Offenheit stellen Erika und Tine alles in Frage, das Vergangene und das Bestehende.

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Im Kino

Futur Drei

ein Film von Faraz Shariat

In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwandersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem post-migrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwanderern und ihrer Familien allzu oft ausgeschlossen oder misrepräsentiert werden. Für sein sensibles, pop-affines und kraftvolles Plädoyer für Diversität erhielt „Futur Drei“, der im Panorama der Berlinale uraufgeführt wurde, bereits zwei Teddys und zwei First Steps Awards.

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Im Salzgeber Club

Lola und das Meer

ein Film von Laurent Micheli

Lola ist 18, hat pinke Haare und macht gerade ihr Diplom als Veterinär-Assistentin. Als ihre Mutter Catherine stirbt, sorgt ihr Vater Philippe dafür, dass sie die Trauerfeier verpasst. Vor zwei Jahren hat Philippe den Kontakt zu ihr abgebrochen, weil er das Trans-Outing „seines Sohns“ nicht akzeptieren konnte. Doch Lola ist entschlossen, ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen: Catherine wollte unbedingt an der belgischen Küste beigesetzt werden – und zwar von Philippe und Lola zusammen. Widerwillig machen sich Vater und Tochter auf die gemeinsame Reise.

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Neuerscheinung

Der Prinz

von Mario Cruz

Mit seinem Roman “Der Prinz” führt uns Mario Cruz in eine Welt der Hierarchien und Machtproben, deren Doppelbödigkeit er in knapper, schnörkelloser Sprache offenlegt. Der 1972 im Selbstverlag gedruckte Roman avancierte in Chile zunächst zum Underground-Hit, geriet nach der Machtergreifung Pinochets aber in Vergessenheit und wird hier zum ersten Mal wieder veröffentlicht.

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