In der queerfilmnacht

ein Film von Andrew Haigh

„Weekend“ hat mit seiner tief empfundenen Romantik und seiner ehrlichen Darstellung von schwuler Lebenswirklichkeit bereits eine ganze Generation queerer Zuschauer:innen verzaubert. Zum 10-jährigen Geburtstag kehrt der Schlüsselfilm des New Wave Queer Cinema auf die große Leinwand zurück!

Ab 9. Dezember im Salzgeber Club

ein Film von Gaël Morel

Vassili geht auf den Strich. Von seiner jugendlichen Schönheit ist wenig übrig geblieben und seine Freier lassen ihn das spüren. Gegen die Entwürdigung wehrt er sich mit Gewalt. Dann, eines Nachts im Bois de Boulogne, entdeckt Vassili einen blutenden und misshandelten Jungen, der aus dem Nichts zu kommen scheint. Er nennt ihn Angelo, den Engel.

Ab 27. Januar 2022 im Kino

ein Film von Hauke Wendler

Der Monobloc ist das meistverkaufte Möbelstück aller Zeiten. Weltweit soll es eine Milliarde Exemplare des stapelbaren, in Deutschland oft weißen Plastikstuhls geben. Für die einen bedroht er den guten Geschmack und ist eine enorme Gefahr für die Umwelt, für die anderen ist er der einzig erschwingliche Stuhl überhaupt.

Im Salzgeber Club

ein Film von Ramon und Silvan Zürcher

Lisa zieht aus, Mara bleibt zurück. Während Kisten geschleppt, Wände gestrichen und Schränke aufgebaut werden, tun sich Abgründe auf, lassen Sehnsüchte den Raum anschwellen und ein Begehrenskarussell nimmt immer mehr Fahrt auf.

Im Salzgeber Club

ein Film von Niels Arden Oplev

Jütland, 1976. Martin ist 14, als seine Mutter an Leukämie stirbt. Während sein Bruder und Vater in Trauer versinken, will Martin, dass das Leben weitergeht. Schließlich muss er seine Konfirmation vorbereiten und für den Jahresendwettkampf im Gehen trainieren. Und er will endlich mit seiner Mitschülerin Kristine knutschen, die die Einzige ist, die ihn und seine Trauer wirklich versteht. Um bereit für den großen Moment zu sein, übt Martin das Rummachen schon mal mit seinem besten Kumpel Kim. Bis er merkt, dass es sich nackt neben ihm auch ganz toll anfühlt…

Im Salzgeber Club

ein Film von Rob Epstein und Jeffrey Friedman

Etwa 100.000 Homosexuelle sind während der NS-Herrschaft in Deutschland inhaftiert und gefoltert worden. Zu Tausenden wurden Schwule und Lesben in deutschen Konzentrationslagern ermordet. Die Autoren und Regisseure Rob Epstein (Oscar-Preisträger für „The Times of Harvey Milk“) und Jeffrey Friedman, die bereits mit Dokumentarfilmen wie „The Celluloid Closet“ Furore machten, zeichnen mit ihrem Film „Paragraph 175“ das Schicksal der Homosexuellen im Dritten Reich nach – einer lange Zeit vergessenen Opfergruppe.