Nach dem großen Erfolg seines Debüts „Guapa“ verwebt Saleem Haddad in seinem zweiten Roman „Flutlinien“ die politischen Stürme des 20. Jahrhunderts im Nahen Osten zu einer fesselnden Familiensaga. Eine explosive Erzählung über Familie, (Neo-)Kolonialismus, Queerness und die alles verändernde Kraft der Vergebung.
Phil Dlab setzt seine gefeierte Fotobuch-Reihe „Nothing to Hide“ mit einem weiteren Band fort. In „Nothing to Hide 4 – Young Men from Slovakia“ porträtiert er auch diesmal sechs junge Männer aus seiner slowakischen Heimat.
Björn Kolls „Cartagena Diaries“ lassen einen zweiwöchigen Aufenthalt im Licht der karibischen Sonne Kolumbiens wie einen einzigen unbeschwerten Tag erscheinen. Ein fotografisches Carpe diem – lustvoll, verführerisch und authentisch.
Alec Scouffis „Hotel zum Goldfisch“ nun endlich auch auf Deutsch komplett unzensiert! Diese Neuausgabe der Übersetzung des Romans über das Paris der 1920er Jahre enthält erstmals sämtliche explizite Schilderungen schwuler Sexualität, die den Roman so revolutionär machten.
Liebe, Sex, Tod und ein enigmatisches Foto von Peter Hujar, auf dem ein nackter Mann an seinem großen Zeh lutscht – diesen Geheimnissen ist der Ich-Erzähler in „Foto auf Anfrage“ auf der Spur.
Mit „Pijpelijntjes“ sorgte der niederländische Schriftstellers Jacob Israël de Haan (1881 – 1924) im Jahr 1904 für einen Skandal. Nicht nur erzählt das Buch ungeschönt über das harte Leben am unteren Ende der sozialen Skala, es schildert überdies Homosexualität als normale Variante des menschlichen Sexualverhaltens. Jetzt erscheint der Roman erstmals in deutscher Übersetzung.