Die Salzgeber Buchverlage veröffentlichen internationale Belletristik (Albino), Sachbücher (Männerschwarm) und Erotik (BrunoBooks). Hier findet Ihr aktuelle Neuerscheinungen und Highlights aus dem lieferbaren Programm.

Neuerscheinung

Religion und LSBTIQ* in gesellschaftlicher Debatte und persönlichem Erleben

Sind schwule Muslime, christliche Lesben, jüdische Trans*-Menschen oder buddhistische Queers in der öffentlichen Wahrnehmung vorstellbar? Dieser Sammelbands befasst sich mit der Frage, in welchem Verhältnis die großen monotheistischen Religionen zu LSBTIQ* stehen. Ein wissenschaftlicher Tanz zwischen Annäherung und Abgrenzung.

Neuerscheinung

Familie als Ort der Sozialisation, Kontrolle und Emanzipation queerer Menschen

Queere Aktivist*innen haben jahrzehntelang intensiv über und für die Aneignung und Neudefinition des Konzepts der Familie gestritten. Die queere „Normalität“ steht inzwischen für lange gewachsene eigene Wohn- und Lebensformen, Wahlverwandtschaften sowie vielfältige Regenbogenfamilien und Beziehungsmodelle. Damit ist die queere Emanzipationsgeschichte aber nicht auserzählt, sondern sie steht vor neuen Fragen und Herausforderungen. In diesem Buch werden sie diskutiert.

Buch

von Christine Wunnicke

Zwanzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung erfährt der dritte Roman von Christine Wunnicke mit dieser Neuausgabe seine Renaissance. „Die Kunst der Bestimmung“ ist mehr denn je auf der Höhe der Zeit. Von der Leichtigkeit, mit der der Roman Gender-Normen hintertreibt, Queerness im Subtext miterzählt und Beziehungskonventionen auf den Kopf stellt, können heutige Diversity-Experten viel lernen.

Buch

von Martin Dannecker

Für „Fortwährende Eingriffe“ wurde Sexualwissenschaftler und Schwulenaktivist Martin Dannecker mit dem Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung 2021 ausgezeichnet. Die umfassende Rückschau deiner Schriften zum Thema HIV/Aids vergegenwärtigt die Auswirkungen, die die Krankheit bis heute auf unsere sexuellen Verhältnisse hat. Und sie zeigt, wie es gelingen kann, sich dem Druck der „Normalisierung“ zu widersetzen und die Freiräume der Subjekte zu verteidigen.

Buch

von Mario Cruz

Mit seinem Roman „Der Prinz“ führt uns Mario Cruz in eine Welt der Hierarchien und Machtproben, deren Doppelbödigkeit er in knapper, schnörkelloser Sprache offenlegt. Der 1972 im Selbstverlag gedruckte Roman avancierte in Chile zunächst zum Underground-Hit, geriet nach der Machtergreifung Pinochets aber in Vergessenheit und wird hier zum ersten Mal wieder veröffentlicht.

Neuerscheinung

Homosexuelle im deutschen Südwesten

Der 22. Band des Jahrbuch für die Geschichte der Homosexuellen begibt sich auf die Spuren der Geschichte gleichgeschlechtlich liebender Menschen in Deutschland im deutschen Südwesten, das heutige Baden-Württemberg. Den Themenschwerpunkt bilden vier Beiträge über Verfolgung und Gegenwehr Homosexueller in der Region.