Nach dem Erfolgs-Neuköllnical „Wenn Ediths Glocken läuten“: Heiligabend ist für die Hartz-VIII-Empfängerin Edith, Leggingsboutique-Besitzerin Biggy und Kiezwirtin Jutta ein ganz schwarzer Tag: keine Familie und quasi keine Kinder. Anstatt des sonst üblichen Festtagsprogramms in Einsamkeit – Mikrowellengericht, Kriegsfilme und Männer-Stripshow – beschließen die drei Freundinnen dieses Jahr zusammen zu feiern: bei Edith in der Nogatstraße, mit lecker Gänsebraten und ganz viel 1,99-Euro-Rotwein vom Lidl! Die Gastgeberin kann zwar nicht kochen, aber wie es geht, steht ja auf der Packung. Als Edith und Biggy nach dem Geschenke-‚Shopping‘ beinah lebenslanges Hausverbot bei Karstatd bekommen, droht die besinnliche Stimmung kurz zu kippen. Aber die wilden Weiber von Neukölln lassen sich Weihnachten von niemanden vermiesen – vor allem nicht voneinander.
Was passiert, wenn man lesbische Künstlerinnen bittet, ihre Vorstellungen von schwuler Sexualität filmisch abzubilden? Und was verstehen wiederum schwule Filmschaffende von lesbischem Sex? Egal ob animiert oder dokumentiert, experimentell oder konventionell: Die Beiträge, die Kristian Petersen für den ersten Teil seiner Kompilationsfilmreihe „Fucking Different“ unter dieser Prämisse sammelte, sind mal witzig, mal nachdenklich aber immer erhellend. Und sehr sexy.
In einer Vielzahl von Stimmen und Handlungsebenen konfrontiert Rabih Alameddine in seinem Roman „Der Engel der Geschichte“.orientalische und abendländische Lebensweise und Kultur, die sich in der Lebensgeschichte des Protagonisten immerzu bekämpfen und befruchten.