Im Kino

a-ha – The Movie

ein Film von Thomas Robsahm & Aslaug Holm

Norwegen/Deutschland 2021, 108 Minuten, norwegisch-englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Kinostart: 14. September 2021

a-ha – The Movie

Die Achtziger sind a-ha! Keine andere Band hat den Sound des Jahrzehnts so geprägt wie die legendäre Popgruppe aus Oslo. Fast 40 Jahre nach ihrer Gründung füllen die einstigen Teenie-Idole noch immer die größten Stadien der Welt mit ihrer melancholisch-epischen Musik.

„a-ha – The Movie“ erzählt die Geschichte von drei jungen Männern aus Norwegen und ihrem Traum, internationale Stars zu werden. Als „Take On Me“ 1985 Nummer 1 in den USA wird, scheinen die Freunde am Ziel. Doch der unfassbare Erfolg strapaziert ihre Beziehung. Irgendwann sind sie nicht mal mehr in der Lage, sich im selben Raum aufzuhalten. Nur auf der Bühne sind sie wie früher vereint – in der Leidenschaft für ihre Musik.

Mit einem einzigartigen Zugang zur Band und nie zuvor gesehenem Archivmaterial erzählt „a-ha – The Movie“ von einem sagenhaften Aufstieg, von zeitlos-großartiger Musik, der dunklen Seite des Erfolgs und dem ewigen Ringen um Freundschaft.

Trailer

ÜBER DIE BAND

a-ha wurde 1982 in Oslo gegründet. Die Gruppe besteht aus Pål Waaktaar-Savoy (Gitarren, Keyboards), Magne Furuholmen (Keyboard, Gitarren) und Morten Harket (Gesang).

Ihren größten Erfolg erlebte a-ha 1985 mit ihrem Debut-Album „Hunting High and Low“. Das Album erreichte in ihrem Heimatland Norwegen Platz 1 der Hitliste, in UK Platz 2, und Platz 1 der US-amerikanischen Billboard Charts. Drei Single-Auskopplungen kamen ebenfalls auf Platz 1: „Take On Me“, „The Sun Always Shines on TV“ und „Hunting High and Low“. Für das Album wurde die Band für den Grammy als Beste Neue Künstler nominiert.

Das Video zu „Take On Me“ gilt als eines der originellsten Musikvideos aller Zeiten. 1986 wurde es bei den MTV Video Awards für acht Preise nominiert, von denen es sechs gewann, einschließlich den Preis für den das Beste Video des Jahres.

In den Folgejahren veröffentlichte die Band die Alben „Scoundrel Days“ (1986), „Stay On These Roads“ (1988) und „East of the Sun, West of the Moon“ (1990) mit Hits wie „I’ve Been Losing You“, „Cry Wolf“, „Manhattan Skyline“, „The Living Daylights“, „Stay On These Roads“ und „Crying In the Rain“. Als ihr fünftes Studio-Album „Memorial Beach“ (1993) nicht den kommerziellen Erfolg der vorherigen Alben erreichte, legte die Band 1994 eine Pause ein.

Nach einem Auftritt beim Konzert zur Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 1998 nahmen a-ha ihr sechstes Album auf, „Minor Earth Major Sky“ (2002), das in Norwegen und Deutschland die Hitparaden eroberte. Es folgten „Lifelines“ (2002), „Analogue“ (2005), das im UK eine silberne Schallplatte bekam, und „Foot of the Mountain“ (2009), das ebenfalls eine silberne Schallplatte im UK bekam und es in vielen europäischen Ländern in die Top 5 der Charts schaffte.

2009 teilte die Band mit, dass sie sich nach der Tournee zu „Ending on a High Note“ im Jahr 2010 auflösen werde. Ihre Fans kamen auf sechs Kontinenten zusammen, um die letzten Auftritte der Tour zu erleben.

Ende 2014 meldete a-ha offiziell seine Teilnahme an Rock in Rio 2015 an, um das dreißigjährige Bestehen sowohl der Band als auch des Festivals zu feiern. 2015 verkündete a-ha ihre Wiedervereinigung, und ihr zehntes Studio-Album „Cast in Steel“ erschien im September. Es folgte eine große Tournee.

a-ha steht im Guinness Buch der Rekorde als Rockband mit dem größten Publikum bei einem Einzelkonzert: während Rock in Rio zogen sie knapp 200.000 Menschen ins Maracanã-Stadion. Ihr Label Rhino Entertainment gibt an, sie hätten 55 Millionen Schallplatten verkauft, aber andere Quellen versichern, dass sie mehr als 100 Millionen Platten verkauft haben (Albums und Singles zusammengenommen).

Director's Statement
THOMAS ROBSAHM ÜBER SEINEN FILM

Es ist das Jahr 1985, und a-ha steht mit „Take On Me“ auf Platz 1 der Billboard Charts. Es ist das erste Mal, dass das einer Band oder einem Künstler aus Norwegen gelingt. Ein Kindheitstraum ist wahr geworden. Oder etwa nicht?

Es war der Beginn einer besonderen Freundschaft, als Pål Waaktaar-Savoy und Magne Furuholmen sich im Alter von 12 Jahren kennenlernten und begannen, zusammen Musik zu machen, voller Träume von internationalem Erfolg. Als britische Bands wie Soft Cell, Yazoo und Depeche Mode in den frühen 80ern berühmt wurden, fuhren Pål und Magne – damals Teenager – ohne Rückfahrkarte nach London. In Norwegen war so etwas damals nicht nur naiv, sondern geradezu unmöglich. Es hatte noch nie einen internationalen Popstar aus Norwegen gegeben.

Das Idol der Jungen war Jimi Hendrix, der aus den USA nach London gereist war, um den Durchbruch zu schaffen. Pål und Magne wollten es genauso machen. Der Traum war nichts Besonderes, aber der Wille, ihn zu verwirklichen, war stärker als bei anderen. Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre vergingen, ohne dass sie einen Erfolg landeten. Jede Stunde ihrer Arbeit war voller Ehrgeiz, und jeder Rückschlag war schnell vergessen. Sie gaben einfach nicht auf. Als sie nach Monaten noch immer nichts erreicht und ihr ganzes Geld ausgegeben hatten, mussten sie nach Hause trampen. Dort fanden sie, was ihnen noch gefehlt hatte: den Sänger Morten Harket.

Drei Jahre später stand „Take On Me“ auf Platz 1 der Billboard Charts und der Erfolg setzte sich mit einer Reihe anderer Hits fort. Doch sie hatten nie von kreischenden Mädchen geträumt oder davon, Teenie-Idole zu werden. Sie hatten sich gedacht, sie würden einen Hit landen und danach so weiterleben, wie sie wollten. Ihnen war nicht bewusst, dass „Take On Me“ und das Image, das sie damit in den Hochglanzmagazinen erworben hatten, sie für immer verfolgen würde. Und sie waren nicht darauf vorbereitet, dass ihr Sänger Morten so viel mehr Beachtung finden würde als die anderen. Vor allem jedoch rechneten sie nicht damit, dass ihre Freundschaft am Streit über Rechte, Geld und Ruhm zerbrechen würde.

Nach fünf Alben trennte sich a-ha in den frühen 90ern und alle verließen London. Morten und Magne gingen zurück nach Oslo, Pål zog mit seiner Frau Lauren nach New York. Selbst als die Band 2000 mit neuen Hits wie „Summer Moved On“, „Analogue“ und „Foot of the Mountain“ wieder zusammenkam, war das kein Neubeginn ihrer Freundschaft. Sie reisen noch immer um die Welt, in getrennten Wagen und getrennten Garderoben. Sie treffen sich nur auf der Bühne, wo sie das tun, was sie alle so sehr lieben. Diese kollektive Einsamkeit – innerhalb einer erfüllten Liebe zur Musik – ist faszinierend zu beobachten. Und ich hoffe, es gelingt dem Film, dem Publikum dieses Paradox zu vermitteln.

INTERVIEW
IM GESPRÄCH MIT REGISSEUR THOMAS ROBSAHM

Sie sind ein etablierter Filmproduzent, unter anderem des neuesten Films von Joachim Trier, der bald herauskommen soll, und ein preisgekrönter Regisseur von Dokumentarfilmen. Was brauchen sie unbedingt zum Leben: Film oder Musik?

Musik.

Ihr letztes Projekt als Regisseur war eine Serie über norwegischen Punk. Ist dies ein Film über Ihre sündigen Vorlieben aus den 80ern?

Die Dinge änderten sich damals schnell. 1978 stand ich auf Punk, 79 auf New Wave, 80 auf Ska, 81 auf Synth, und als ich 84 a-ha hörte, spielte ich in einer Synth-Band mit Drum-Computern. Unsere Musik war dunkler, aber Bands wie The Human League und Soft Cell inspirierten sowohl meine Band als auch a-ha, wir waren also nicht sehr weit auseinander. Als 84 „Take On Me“ herauskam, war ich nicht zu hundert Prozent überzeugt, aber als sie dann „The Sun Always Shines on TV“ veröffentlichten, gab es keinen Zweifel mehr: Das war das Beste, was der norwegische Pop hervorgebracht hatte. Und sie sind immer noch die Besten, sie spielen ganz einfach in ihrer eigenen Liga.

Wie ist das Projekt entstanden?

Seitdem ich mit zehn Jahren „Let It Be“ über die Beatles gesehen hatte, wollte ich einen Film über eine Band machen, die eine Platte macht. Beinah hätte ich ein solches Projekt in den frühen 90ern bekommen, aber das hat nicht funktioniert. Nachdem ich „Some Kind Of Monster“ über Metallica gesehen hatte, dachte ich wieder daran, und damals hatte ich gerade eine Filmpremiere hinter mir, bei der Morten und Magne anwesend waren. Viele Jahre später, es war 2009, war Magne bei der Premiere eines Films anwesend, den ich produziert hatte, und er machte mir große Komplimente für die Musik, die ich für den Film geschrieben hatte (uns war während der Postproduktion das Geld ausgegangen, deshalb musste ich es selber machen). Ein paar Monate später fragte ich ihn, ob ich die Aufnahmen für ein neues a-ha-Album filmen dürfe. Er war dafür, aber es gab ein Problem: Sie trennten sich gerade … Natürlich kamen sie nach fünf Jahren wieder zusammen, und wir begannen 2016 mit den Dreharbeiten. Aber sie haben noch immer kein neues Album aufgenommen, deshalb wurde der Film anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Erinnern Sie sich noch, wann Sie „Take On Me“ das erste Mal gehört haben? War Ihnen sofort klar, dass das ein Hit war?

Ich habe es im Radio gehört und aufgenommen. Ich habe nicht geglaubt, dass es ein Welthit werden würde, nein … Aber es hat mir gefallen.

Können Sie die norwegische Musikszene der frühen 80er beschreiben, als a-ha anfing?

Vor Punk fand ich sie schrecklich. Ich habe mir keine norwegische Musik angehört. Es gab hauptsächlich den Eurovision Song Contest und Coverversionen amerikanischer und englischer Songs. Jetzt als Erwachsener habe ich entdeckt, dass es vor Punk durchaus gute Musik gab, aber nicht viel.

Was bedeutet a-ha für die norwegische Popkultur?

Alles.

Was ist so besonders an a-ha?

Sie machen schöne, melancholische Musik mit tollen Texten, und der Sänger … na ja, ihr Sänger ist Morten Harket. Für mich sind sie eine der besten Bands in der Geschichte des Pop, und das sage ich als Halb-Italiener.

Was hat Ihnen bei der Arbeit an diesem Film besonders gefallen?

Ich mache mir gern selbst das Leben schwer. Das ist eine Angewohnheit.

Worum geht es im Film, außer um die Musik?

Es geht darum, gemeinsam große, unrealistische Träume zu haben, wenn man jung ist, und wenn die Träume dann wahr werden, fangen auch die Probleme an. Der Film erzählt die Geschichte, wie die Band erfolgreich wurde und wie sie damit umgegangen ist.

Sie haben die Band lange Zeit begleitet. Was war sonst Ihre Strategie als Filmemacher?

Ich tat, was ich konnte, um sie dazu zu bringen, neue Musik aufzunehmen, denn ich weiß, dass noch so viele tolle Songs in ihnen stecken.

Und glauben Sie, dass sie jemals wieder gemeinsam etwas aufnehmen werden?

Ja, sie alle machen die ganze Zeit über Musik, also werden sie an einem gewissen Moment wieder ins Studio gehen. Ich hätte mir nur gewünscht, das wäre während der Dreharbeiten passiert.

Fast jeder auf der Welt kennt „Take On Me“. Der Song wurde in letzter Zeit quasi überall gespielt – von „La La Land“ bis „Deadpool“. Was ist das Magische an diesem Song?

Die Drum-Programmierung, der Synth-Riff, die Strophen, der Refrain, die Bridge, das Musikvideo … Sogar die Texte mit einfachen, schönen Versen wie „Slowly learning that life is ok“. Es war auch sehr mutig, als norwegische Band darauf zu bestehen, einen Song herauszubringen, dessen Titel grammatikalisch falsch ist. Sie waren von Anfang an dickköpfig.

Gibt es eine Frage, die Sie sich nicht trauen würden, ihnen zu stellen?

„Kann ich euer nächstes Album produzieren?“

Wie würden Sie Pål, Morten und Magne als Menschen und als Künstler beschreiben?

Ich mag sie wirklich alle drei. Sie sind richtig nette Leute, und ich kenne Menschen im Filmgeschäft mit größeren Egos. Aber mit der Band als Ganzes klarzukommen ist nicht einfach.

Die Frau des Gitarristen Pål Waaktaar, Lauren Savoy, sagt im Film: „Die brauchen alle einen Seelenklempner, sowohl persönlich wie als Band.“ War der Film ihre Art von Therapie?

Ich habe es versucht. Und bin gescheitert.

Nicht viele Bands bleiben 40 Jahre zusammen, was war ihr Erfolgsrezept?

Die Liebe zur Musik, Geld und noch mehr Erfolg.

Überrascht es Sie, dass sie noch immer überall auf der Welt eine so erfolgreiche Live Band sind?

Ja, denn sie sind größer als viele Bands, die für größer gehalten werden. Da a-ha nicht aus England oder den USA kommen, werden sie in der Musikpresse unterschätzt. Ich meine, sie sind viel, viel besser als Depeche Mode …

Viele große zeitgenössische Bands wie Coldplay und der Künstler The Weeknd betrachten a-ha als große Inspiration. Was meinen Sie, warum?

Wer die Musik der 80er nicht mag, hat die falschen Künstler gehört … Wenn man als Teenager mit einer bestimmten Musik aufwächst, ist es ganz natürlich, dass man davon inspiriert wird. a-ha waren so berühmt in UK und hatten einen Superhit in den US, also ließen sich viele Bands von ihnen inspirieren, einschließlich U2, Oasis, Kanye West, Keane, Weezer und Echo & The Bunnymen. Ian McCulloch von den Bunnymen sagte sogar zu mir, sie wären besser als The Smiths. Das ist gewagt, aber …

Was ist ihr persönlicher Lieblingssong von a-ha?

Da muss ich drei nennen: „Memorial Beach“, „Stay On These Roads“ und „Hunting High and Low“. Aber jetzt bedaure ich schon, dass ich nicht auch „Living A Boys Adventure Tale“, „Summer Moved On“ oder „The Sun Always Shines on TV“ hinzugefügt habe. Morgen würde ich wahrscheinlich sagen „I’ve Been Losing You“, „Manhattan Skyline“ und „Lifelines“ … Oh, fast hätte ich „Take On Me“ vergessen.

Kann Popmusik die Welt verändern?

Natürlich. Nelson Mandela wäre ohne diesen Song nie aus dem Gefängnis gekommen.

Wenn Sie für einen Tag ein Popstar sein könnten, wer wäre das?

Das bin ich schon gewesen. Es macht viel mehr Spaß, als ein Stricher zu sein, wie wir im Filmgeschäft es sein müssen.

Was wäre Ihr Traumprojekt als Regisseur?

Einen Film darüber zu machen, wie a-ha ein Album aufnimmt.

Biografien

Regisseur und Produzent Thomas Robsahm hat sein ganzes Leben im Filmgeschäft gearbeitet. Neben seiner eigenen Arbeit als Regisseur von Spiel- und Dokumentarfilmen hat er Filme von Regisseuren wie Joachim Trier, Maria Sødahl und Margreth Olin produziert. Joachim Triers Film „Louder Than Bombs“ wurde 2015 für den Hauptwettbewerb in Cannes ausgewählt, als erster norwegischer Film seit 1979. Er gewann außerdem den Filmpreis des Nordic Council. Triers letzter Film „Thelma“ wurde in etwa einhundert Länder verkauft. „Hope“ von Maria Sødahl mit Andrea Bræin Hovig und Stellan Skarsgård in den Hauptrollen wurde für die Shortlist des Oscars und zweimal für den Europäischen Filmpreis nominiert. 2015 drehte Robsahm die Dokumentationsserie „Punx“ über norwegischen Punk von 1977 bis heute. Er führte außerdem Regie in politischen Dokumentationen wie „Modern Slavery“ (2009). Aktuell steht er kurz vor der Veröffentlichung von Joachim Triers neuestem Film „The Worst Person In the World“.

Aslaug Holm ist Kamerafrau und Ko-Regisseurin und eine der einflussreichsten Dokumentarfilmer*innen Norwegens. Ihr letzter Film „Brothers“ gewann den Hauptpreis des HotDocs International Film Festival in Toronto. Sie wurde außerdem für „Brothers“ als beste Regisseur*in mit der Amanda (dem norwegischen Oscar) ausgezeichnet; es war das erste Mal in der Geschichte der Amanda, dass dieser Preis für einen Dokumentarfilm vergeben wurde. Sie war Ko-Regisseurin, Dramaturgin und Kamerafrau des preisgekrönten Dokumentarfilms „Cool&Crazy“ von Knut Erik Jensen. Ihr letztes Feature „Generation Utøya“ hat auf HotDocs 2021 Premiere.

Credits

Crew

Buch & Regie

Thomas Robsahm

Kamera & Co-Regie

Aslaug Holm

Schnitt

Hilde Bjørnstad

Schnittassistenz

Geir Eilertsen

Koproduzente*innen

Tore Buvarp (Fenris Film), Matthias Greving (Kinescope Film), Clementina Hegewisch (Neue Impuls)

Produzenten*innen

Yngve Sæther & Thomas Robsahm (Motlys)

eine Produktion von Motlys
in Koproduktion mit Fenris Film, Kinescope Film, Neue Impuls Film, Amarcord 
in Zusammenarbeit mit ZDF/Arte, NRK 
unterstützt durch Norsk Filminstitutt, Nordisk Film & TV FOnd, Fond for Lyd & Bilde, Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen, DFFF

im Verleih von Salzgeber