„Duke of Burgundy“ im Salzgeber Club

Im Salzgeber Club gibt es jetzt „Duke of Burgundy” von Peter Strickland: Eine große filmische Fantasie mit surrealistischen Details, eingebettet in malerische Naturaufnahmen, Herbstlicht und 70er-Jahre-Musik erzählt die Geschichte einer lesbisches S/M-Beziehung, in welcher sich das Machtverhältnis zwischen den beiden Frauen stetig verändert. Ihre Rollenspiele nehmen immer mehr die Züge eines subtilen Psychothrillers an.

Ebenfalls im Club: „Schocken – Ein deutsches Leben“ über den Unternehmer, Intellektuellen, Büchermenschen, Verleger, Mäzen und Ästheten Salman Schocken. In ihrem Film spürt Noemi Schory dem Leben und Werk einer der visionärsten und kulturell engagiertesten Unternehmer-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts nach. Exklusive Archivaufnahmen illustrieren eine historische Reise von Zwickau über Chemnitz, Crimmitschau und Berlin bis nach Jerusalem.

Weiter im Club zu sehen ist das sommerliche Roadmovie „Sprung ins kalte Wasser“. In romantisch-verträumten Bildern begleitet Regisseur Stelios Kammitsis zwei junge Männer auf ihrem Trip durch Europa, der alles verändern wird. Er zeigt die beiden beim Baden im See, bei kleinen Gaunereien, beim Herbergs-Kuscheln – und wie sie über sich hinauswachsen und so zueinander finden.

Außerdem zeigen wir Euch „Genderation“: Über zwei Jahrzehnte nach „Gendernauts“ (1999) kehrt Monika Treut nach Kalifornien zurück, um die Protagonist:innen ihres bahnbrechenden queeren Filmklassikers wiederzutreffen. Sandy Stone, Susan Stryker, Stafford und Max Wolf Valerio waren einst die jungen Pionier:innen der Transbewegung und lebten fast alle in der damaligen Außenseitermetropole San Francisco. Heute sind sie zwischen 58 und 84 Jahre alt, und kaum eine:r kann es sich noch leisten, in der Stadt zu wohnen. Doch die Energie der Gendernauten und ihrer Unterstützer:innen Annie Sprinkle und Beth Stephens ist ungebrochen.

Darüber hinaus: „Uferfrauen“ von Barbara Wallbraun. Darin könnt Ihr Christiane, Carola, Pat, Elke, Sabine und Gisela kennenlernen – sechs Frauen, die in der DDR lesbisch lebten und liebten. Ihr Leben damals war bestimmt von unkonventioneller Familienplanung und Konflikten mit dem Gesetz, aber auch von der eigenen Auseinandersetzung mit der Rolle als Frau. Ein wichtiges Kapitel deutscher Queer-Geschichte, das vielfach ausgezeichnet und 2022 für den Grimme-Preis nominiert wurde.

Schließlich habt Ihr auch noch die Gelegenheit, „Donbass“ (2018) zu sehen. In seiner medienkritischen und hochpolitischen Farce zeigt Regisseur Sergei Loznitsa in 13 kaleidoskopartigen, absurden Vignetten ein Land, das zwischen informellen Machtstrukturen, Korruption und Fake News zerrieben wird. Alle Einnahmen, die aus dem Streaming über vimeo generiert werden, lassen wir der Spendenaktion „Queere Nothilfe Ukraine“ des Aktionsbündnisses gegen Homophobie e.V. zukommen.

Über den Play-Knopf rechts oben könnt Ihr die Filme ausleihen. Es öffnet sich ein Fenster zur Abrechnung über Kreditkarte oder PayPal. Voraussetzung hierfür ist ein (kostenloses) Profil bei Vimeo. Nach dem Bezahlvorgang kann der Film direkt hier auf unserer Seite über den Vimeo-Player gestreamt werden. Alternativ könnt Ihr den Film auch auf Eurem Smart TV schauen.

Die Untertitel könnt ihr bei den Videos über das CC-Symbol in der Video-Steuerung ein- und ausschalten.

Viele weitere Video-on-Demand-Titel findet Ihr direkt bei Vimeo.

Duke of Burgundy
ab Donnerstag

Schocken – Ein deutsches Leben
Jetzt ansehen

Sprung ins kalte Wasser
Jetzt ansehen

Genderation
Jetzt ansehen

Uferfrauen
Jetzt ansehen

Weekend
Jetzt ansehen

Donbass
Jetzt ansehen