ein Film von Ina Borrmann
Deutschland 2026, ca. 95 Minuten, deutsche Originalfassung
Kinostart: 19. November 2026
1977 erschien Maxi Wanders „Guten Morgen, du Schöne“ und wurde zu einem der berühmtesten Bücher der DDR. Frauen erzählten darin anonym von Liebe, Lenen und Sexualität, von ihren Sehnsüchten und Enttäuschungen. Sie schufen damit ein schillerndes, unverschämt offenes Bild weiblicher Lebenswirklichkeit im Osten, das später auch im Westen Millionen Leserinnen bewegte. Fünfzig Jahre lang blieben die Namen und die Gesichter der Frauen verborgen. Ina Borrmanns Dokumentarfilm „Guten Abend, du Schöne“ lüftet nun ihr Geheimnis – und lässt die Frauen ihre ganze Geschichte erzählen.
Was ist aus ihnen geworden? Welche Hoffnungen haben sich erfüllt, welche Träume sind geplatzt? Und wie blicken sie einen beispiellosen Gesellschaftsumbruch später auf die jungen Frauen zurück, die sie einst waren? Der Film bringt beide Zeitebenen miteinander ins Gespräch: die Stimmen von damals und die Erfahrungen von heute, persönliche Entscheidungen und große historische Momente. So entsteht ein vielschichtiges Porträt von Frauenleben in zwei Gesellschaftssystemen – und ein berührendes Zeitbild deutsch-deutscher Geschichte.
Regie & Buch
Ina Borrmann
Kamera
Susanne Schüle
Montage
Julia Albrecht
Originalton
Nic Nagel
Sound Design & Mischung
Adrian Lo
Dialogschnitt
Jörg Theil
Grading
Nour Yazbeck
Titel
Uyen Ha
Produktion
Ina Borrmann, Marc Wächter
Postproduktion
K13 Studios, Michael Kaczmarek
Redaktion
Rolf Bergmann (rbb), Franziska Schulz-Elmalih (rbb), Thomas Beyer (MDR)
Archiv
Alberto Herskovitz (Open Memory Box), Karl Höffkes (AKH), Kerstin Lommatzsch (Progress), Peter Kolano (rbb/Deutsches Rundfunkarchiv)
Mit
Ulrike Böttcher
Sabine Moritz
Luka Handke
Annerose Richter
Frank Richter
Katharina Röhl
Heide Kathrein Schmiedel
eine Produktion von Shoot from the hip Filmproduktion GmbH
mit Unterstützung von Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Deutscher Filmförderfonds, Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, Mitteldeutsche Medienförderung, Medienboard Berlin-Brandenburg, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
im Verleih von Salzgeber