Im Kino

Irrlicht

ein Film von João Pedro Rodrigues

Portugal/Frankreich 2022, 67 Minuten, portugiesische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

FSK 16

Kinostart: 8.12.2022

Irrlicht

Wir schreiben das Jahr 2069. Auf dem Sterbebett erinnert sich der ehrwürdige Regent Alfredo, König ohne Krone, an seine ausschweifende Jugend als Feuerwehr-Azubi. Die Begegnung mit seinem Ausbilder Afonso entzündete damals eine leidenschaftliche Liebe – und den gemeinsamen Willen, den Status quo zu verändern.

Ein perfekt choreografierter Liebestanz, sexy Feuerwehrmänner in Jockstraps und ein Baum-Penis-Memory gegen den Flächenbrand: Der neue Film des portugiesischen Kultregisseurs João Pedro Rodrigues („O Fantasma“, „To Die Like a Man“, „Der Ornithologe“) ist eine wunderbar wilde Mischung aus Musical, Folklore, Fantasy, Postcolonial Study und queerer Erweckungsgeschichte im Zeichen des Umweltschutzes – also ganz großes Kino! Seit seiner Weltpremiere in Cannes (Quinzaine) wird Rodrigues’ meisterhafte filmische Fantasie weltweit auf Festivals gefeiert – und irrlichtert jetzt auch durch Deutschland.

Trailer

IM KINO
KINOSTART AM 8. DEZEMBER

Berlin

Donnerstag, 8. Dezember, Samstag, 10. Dezember, Montag, 12. Dezember & Mittwoch, 14. Dezember um 19:00 Uhr / Freitag, 9. Dezember um 18:00 Uhr / Dienstag, 13. Dezember & Freitag, 16. Dezember um 21:00 Uhr

Donnerstag, 8. Dezember um 15:45 Uhr / Freitag, 9. Dezember um 22:30 Uhr / Samstag, 10. Dezember um 20:15 Uhr / Montag, 12. Dezember um 21:10 Uhr / Dienstag, 13. Dezember um 17:40 Uhr /

ab Donnerstag, 8. Dezember täglich um 19:15 Uhr

Donnerstag, 8. Dezember um 21:35 Uhr / Freitag, 9. Dezember, Samstag, 10. Dezember, Montag, 12. Dezember, Dienstag, 13. Dezember & Mittwoch, 14. Dezember um 19:30 Uhr / Sonntag, 11. Dezember um 19:00 Uhr

Donnerstag, 8. Dezember, Sonntag, 11. Dezember & Montag, 12. Dezember um 20:15 Uhr / Freitag, 9. Dezember um 21:00 Uhr / Dienstag, 13. Dezember & Mittwoch, 14. Dezember um 18:30 Uhr

Dresden

Donnerstag, 8. Dezember um 21:45 Uhr / Samstag, 10. Dezember um 19:00 Uhr / Montag, 12. Dezember um 18:00 Uhr / Mittwoch, 14. Dezember um 22:00 Uhr

Freitag, 9. Dezember um 22:15 Uhr / Dienstag, 13. Dezember um 16:15 Uhr / Mittwoch, 14. Dezember um 20:45 Uhr

Frankfurt am Main

Montag, 12. Dezember & Dienstag, 13. Dezember um 22:00 Uhr / Mittwoch, 14. Dezember um 21:45 Uhr

Hamburg

Donnerstag, 8. Dezember um 19:00 Uhr / Freitag, 9. Dezember, Samstag, 10. Dezember & Sonntag, 11. Dezember um 21:15 Uhr / Montag, 12. Dezember & Dienstag, 13. Dezember um 17:15 Uhr / Mittwoch, 14. Dezember um 21:00 Uhr

Köln

Donnerstag, 8. Dezember, Freitag, 9. Dezember & Dienstag, 13. Dezember um 21:15 Uhr / Samstag, 10. Dezember um 22:00 Uhr / Sonntag, 11. Dezember um 20:00 Uhr / Montag, 12. Dezember & Mittwoch, 14. Dezember um 21:30 Uhr / Dienstag, 13. Dezember um 21:15 Uhr

Leipzig

Donnerstag, 8. Dezember um 19:30 Uhr / Samstag, 10. Dezember um 17:30 Uhr / Dienstag, 13. Dezember um 21:00 Uhr

Mainz

Freitag, 9. Dezember, Sonntag, 11. Dezember & Dienstag, 13. Dezember um 20:30 Uhr

München

Montag, 12. Dezember & Dienstag, 13. Dezember um 22:15 Uhr

Münster (Westfalen)

Freitag, 9. Dezember & Samstag, 10. Dezember um 20:40 Uhr

Nürnberg

ab Donnerstag, 8. Dezember täglich um 20:15 Uhr

Wien

Freitag, 9. Dezember um 22:15 Uhr / Dienstag, 13. Dezember um 19:00 Uhr / Mittwoch, 14. Dezember um 19:45 Uhr / Donnerstag, 15. Dezember um 22:00 Uhr

Biografie

JOÃO PEDRO RODRIGUES (Buch & Regie) wurde 1966 in Lissabon geboren. Er wollte zunächst Ornithologe werden und begann ein Biologiestudium an der Universität von Lissabon, wechselte dann aber zum Filmstudium, das er an der Lissaboner Filmhochschule abschloss. Seine internationale Karriere begann mit einer Lobendenen Erwähnung der Jury der 54. Mostra di Venezia 1997 für seinen Kurzfilm „Parabéns“. 1997 und 1998 realisierte Rodrigues einen zweiteiligen Dokumentarfilm: „Esta é a Minha Casa“ / „Viagem à Expo“. 2000 lief sein Debütspielfilm „O Fantasma“ im Wettbewerb der 57. Mostra di Venezia und wurde auf zwei Festivals mit dem Hauptpreis für den Besten Spielfilm ausgezeichnet (Belfort und New York).
2005 folgte Rodrigues’ zweiter Spielfilm „Odete“ („Two Drifters“). Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit der Lobendenen Erwähnung „Cinéma du Recherche“ auf den Internationalen Filmfestpielen in Cannes (Sektion La Quinzaine des Réalisateurs).
2007 präsentierte Rodrigues seinen neuen Kurzfilm auf der 39. Quinzaine des Réalisateurs in Cannes; gleichzeitig wurde das neue Spielfilmprojekt „To Die Like a Man“ von der Cinéfondation für das Atelier der Filmfestspiele von Cannes ausgewählt. Seine Premiere erlebte „To Die Like a Man“ 2009 in Cannes in der Sektion Un Certain Regard.
Sein nächster Spielfilm „A Última Vez Que Vi Macau“, bei dem sein Partner João Rui Guerra da Mata Co-Regie führte, feierte 2012 in Locarno Premiere, wo er mit einer Lobenden Erwähnung ausgezeichnet wurde. Mit „Guerra da Mata“ realisierte Rodrigues zudem eine Reihe von Kurzfilmen, die die beiden mit dem Begriff Asian Films gruppierten.
Von 2014 bis 2015 war Rodrigues Radcliffe-Harvard Film Study Center Fellow sowie Carl and Lily Pforzheimer Foundation Fellow an der Harvard University.
Seit einiger Zeit entwickelt Rodrigues in Kooperation mit Guerra da Mata auch Ausstellungen für Museen und Kunstgalerien, wie 2013/14 die Ausstellung „Saint Anthony“, die für das Mimesis Art Museum in Südkorea entstand, und „Do Rio das Pérolas ao Ave“ („From the Pearl River to the River Ave“), die im vergangenen Jahr im Solar der Cinematic Art Gallery im portugiesischen Vila do Conde stattfand.
Von November 2016 bis Januar 2017 veranstaltete das Pariser Centre Pompidou eine Gesamtschau seines Werk und jenem João Rui Guerra da Matas.

  • 1998

    „O Pastor“ (KF)

  • 1997

    „Parabéns!“ (KF)

  • 1997

    „Esta é a Minha Casa“ (Dok.)

  • 1998

    „Viagem à Expo“ (Dok.)

  • 2000

    „O Fantasma“

  • 2005

    „Odete“

  • 2007

    „China China“ (KF), Co-Regie: João Rui Guerra da Mata

  • 2009

    „To Die Like a Man“

  • 2011

    „Manhã de Santo António“ (KF)

  • 2011

    „Alvorada Vermelha“ (Dok.-KF)

  • 2012

    „A Última Vez Que Vi Macau“, Co-Regie: João Rui Guerra da Mata

  • 2012

    „O Corpo de Afonso“ (KF)

  • 2013

    „Mahjong“ (KF), Co-Regie: João Rui Guerra da Mata

  • 2015

    „IEC Long“ (Dok.-KF), Co-Regie: João Rui Guerra da Mata

  • 2016

    „Der Ornithologe“

  • 2021

    „Um Quarto na Cidade“ (Dok-KF)

  • 2022

    „Irrlicht“

Credits

Cast

Alfredo

Mauro Costa

Afonso

André Cabral

Teresa

Margarida Vila-Nova

Eduardo

Miguel Loureiro

Alfredo, 2069

Joel Branco

Afonso, 2069

Oceano Cruz

Crew

Regie

João Pedro Rodrigues

Buch

João Pedro Rodrigues, João Rui Guerra da Mata, Paulo Lopes Graça

Kamera

Rui Poças

Ton

Nuno Carvalho

Musik

Paulo Bragança

Montage

Mariana Gaivão

Setdesign

João Rui Guerra da Mata

Kostümdesign

Patrícia Dória

Line Producer

João Gusmão

Produzenten

João Matos, Vicent Wang, João Pedro Rodrigues

eine Produktion von Terratreme Filmes, House On Fire und Filmes Fantasma

im Verleih von Salzgeber